Schlachthof 5 (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Roy Hill |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-03-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (265 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Billy Pilgrim ist Veteran des Zweiten Weltkriegs, doch sein Leben folgt keiner geraden Linie. Er hat sich, so erzählt es die Geschichte, von der Zeit gelöst und springt unkontrolliert zwischen den Stationen seines Daseins hin und her: durch seine Kindheit, sein späteres Leben und immer wieder zurück zu den Tagen als Kriegsgefangener im deutschen Dresden. Dazwischen liegen Aufenthalte auf dem fernen Planeten Tralfamadore, die sein Verständnis von Zeit und Schicksal prägen. Über allem liegt das Wissen um ein Ereignis in Dresden, dessen volles Ausmaß sich erst im Verlauf der Erzählung andeutet.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1972 unter der Regie von George Roy Hill. In den zentralen Rollen sind Michael Sacks, Ron Leibman, Eugene Roche und Sharon Gans zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Kriegsfilm und Science-Fiction ist ungewöhnlich und ergibt sich unmittelbar aus der Konstruktion der Geschichte: Ein Kriegstrauma wird nicht linear erzählt, sondern über das Motiv der Zeitreise aufgebrochen. Statt eines chronologischen Kriegsberichts entsteht so ein Erzählgeflecht, in dem Vergangenheit, Gegenwart und eine fremde Zukunft ineinandergreifen. Die Zeitreise dient dabei weniger der Spekulation als einem erzählerischen Mittel, um die Erfahrung von Kriegsgefangenschaft und Trauma aus verschiedenen zeitlichen Perspektiven zugänglich zu machen. Dass die Handlung an einem Wendepunkt der jüngeren Geschichte in Dresden verankert ist, verleiht dem Science-Fiction-Element ein ernstes, fast gegensätzliches Gewicht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis steht der Film im mittleren Bereich dessen, was das Genre an Zustimmung erhält – ein Hinweis darauf, dass er ein kleineres, aber offenbar interessiertes Publikum gefunden hat. Seit seiner Entstehung 1972 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was ihn innerhalb der Kriegsfilme und frühen Science-Fiction-Dramen zu einem Werk aus einer Zeit macht, in der das Genre noch andere erzählerische Wege ging als heute üblich. Innerhalb der Kombination von Kriegserfahrung und spekulativer Erzählstruktur bleibt er ein eigenständiger Fall, der sich nicht ohne Weiteres in gängige Genremuster einordnen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Sacks als Billy Pilgrim
- Ron Leibman als Paul Lazzaro
- Eugene Roche als Derby
- Sharon Gans als Valencia
- Valerie Perrine als Montana Wildhack
- Holly Near als Barbara
- Perry King als Robert
- Kevin Conway als Weary
- Friedrich von Ledebur als German Leader
- Ekkehardt Belle als Young German Guard
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Verfügbarkeit
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