Garp und wie er die Welt sah (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Roy Hill |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-07-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 17.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 29.712.172 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (399 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
T.S. Garp wächst als Sohn einer alleinstehenden Krankenschwester auf, die herrisch auftritt und feministische Überzeugungen vertritt. Schon als Kind hat er zwei Leidenschaften: die Literatur und das Ringen. Mit den Jahren wird er Schriftsteller, heiratet und bekommt zwei Kinder.
Von außen betrachtet scheint alles gut zu laufen. Tatsächlich aber gerät sein Leben immer wieder aus den Fugen, und vieles, was er anpackt, misslingt. Zu seinen Belastungen gehört ausgerechnet die eigene Mutter: Sie führt einen feministischen Kreuzzug an, der so viel Aufmerksamkeit bindet, dass Garps Erfolg als Autor darunter leidet. Wie er mit diesem Schatten und den übrigen Rückschlägen umgeht, erzählt der Film über viele Jahre hinweg.
Entstehungsgeschichte
George Roy Hill führte Regie, der Film erschien 1982. Robin Williams, Mary Beth Hurt, Glenn Close und John Lithgow prägen die Besetzung. Mit der Freigabe ab 16 Jahren ist klar, dass sich der Stoff, der sich nicht an ein junges Publikum richtet.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie teilen sich hier den Raum, und die Anlage der Geschichte erklärt, warum. Ein Leben, das nach außen gelingt und innerlich scheitert, trägt tragische Züge. Zugleich bietet das Verhältnis zwischen einem Sohn und einer Mutter, deren öffentliche Rolle seine eigene überstrahlt, reichlich Anlass für trockenen Witz.
Auffällig ist der erzählerische Bogen. Die Handlung setzt in der Kindheit an und verfolgt Garp bis in die Jahre als Ehemann, Vater und Autor. Ein solcher Lebenslauf als Rahmen bedeutet, dass der Film eher episodisch voranschreitet als auf einen einzelnen Konflikt zu. Die beiden Leidenschaften der Kindheit, Schreiben und Ringen, stehen dabei sinnbildlich für zwei Seiten der Figur: den Wunsch, die Welt in Worte zu fassen, und die Bereitschaft, sich mit ihr anzulegen.
Das Thema Feminismus ist durch die Mutter fest in der Geschichte verankert und bildet einen der zentralen Reibungspunkte.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung freundlich aus. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich.
Seit dem Erscheinen sind 44 Jahre vergangen. Innerhalb der Tragikomödie steht der Film für eine Form, die ein ganzes Leben mit seinen Brüchen erzählt und dabei Ernst und Humor nicht gegeneinander ausspielt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robin Williams als T.S. Garp
- Mary Beth Hurt als Helen Holm
- Glenn Close als Jenny Fields
- John Lithgow als Roberta Muldoon
- Hume Cronyn als Mr. Fields
- Jessica Tandy als Mrs. Fields
- Swoosie Kurtz als The Hooker
- Brenda Currin als Pooh
- Peter Michael Goetz als John Wolfe
- Jenny Wright als Cushie
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Verfügbarkeit
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