Schrei, wenn Du kannst (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jamie Blanks |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-02-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (624 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Freundinnen finden eine morbide Valentinskarte in ihrer Post: Dorothy, Lily, Kate und Paige. Kurz zuvor hatte ihre Schulfreundin Shelley einen ähnlichen Brief bekommen, dessen Zeilen Liebe und Blut in einem Reim zusammenzwingen. Shelley ist inzwischen tot, getötet von einem Täter, der sich hinter einer Amor-Maske verbirgt. Für die vier ist die Karte damit keine Geschmacklosigkeit mehr, sondern eine Ankündigung.
Was sie verbindet, liegt in ihrer Jugend: Sie haben damals gemeinsam jemanden schikaniert. Der Verdacht fällt auf Jeremy Melton, den Dorothy einst als Vergewaltiger angezeigt hatte, obwohl ihm nichts dergleichen vorzuwerfen war. Die Polizei sucht nach ihm und findet nichts. Während die Fahndung ins Leere läuft, vergnügt sich die Jugend auf einer Valentinsparty. Dann fällt der Strom aus.
Entstehungsgeschichte
Jamie Blanks inszenierte den 2001 erschienenen Film, der englisch „Valentine“ heißt. Vor der Kamera stehen Denise Richards, David Boreanaz, Marley Shelton und Jessica Capshaw – eine Aufstellung, in der mehrere gleichrangige Rollen nebeneinanderstehen, statt dass eine einzelne Hauptfigur den Rest überragt. Genau das verlangt eine Geschichte, in der eine ganze Gruppe bedroht wird. Zugänglich ist der Film ab sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller sind hier keine beliebige Paarung. Der Thrilleranteil steckt in der Frage nach dem Täter: Ein Name liegt auf dem Tisch, die Ermittlung führt aber nirgendwohin, und damit bleibt jede Figur im Umfeld verdächtig. Der Horroranteil steckt in der Wahl des Anlasses – ein Datum, das für Zuneigung steht, wird zum Terminplan eines Mörders, und die Maske des Liebesboten kehrt das Motiv vollends um. Auffällig ist außerdem, dass die Bedrohung aus einer alten Schuld erwächst: Die Bedrohten sind nicht bloß Opfer, sondern haben selbst einmal jemanden zum Opfer gemacht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,6 von 10 stützt sich auf eine überschaubare Bewertungsbasis und ordnet den Film im unteren Mittelfeld ein. 25 Jahre nach dem Erscheinen liest sich das als solides Genrestück ohne große Ausschläge nach oben oder unten. Wer die Erzählmuster rund um maskierte Serientäter kennt, wird ihre Bausteine hier klar wiedererkennen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Denise Richards als Paige Prescott
- David Boreanaz als Adam Carr
- Marley Shelton als Kate Davies
- Jessica Capshaw als Dorothy Wheeler
- Jessica Cauffiel als Lily Voight
- Katherine Heigl als Shelley Fisher
- Fulvio Cecere als Detective Leon Vaughn
- Hedy Burress als Ruthie Walker
- Daniel Cosgrove als Campbell Morris
- Johnny Whitworth als Max Raimi
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Verfügbarkeit
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