Sein letztes Kommando (1941)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Raoul Walsh |
|---|---|
| Genre | Western, Kriegsfilm, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1941-11-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Armstrong Custer kommt als junger Mann an die Militärakademie West Point, wo er sich vor allem durch Mut, Geschick im Umgang mit Waffen und miserable schulische Leistungen bemerkbar macht. Dort lernt er auch die Frau kennen, die später seine Ehefrau wird. Als der Krieg ausbricht, drängt es ihn an die Front, und durch ein bürokratisches Versehen erhält er sogleich den Rang eines Generals. Am Ende des Krieges gilt er als Held und übernimmt das Kommando über das legendäre Siebte Kavallerieregiment, das ihn nach Dakota führt, um dort die indigene Bevölkerung zu überwachen. Sein unnachgiebiges Auftreten bringt ihn in politische Konflikte und macht ihn sich beim Generalstab zum Feind, was ihm zeitweise das Kommando kostet. Erst eine Petition an Präsident Grant verschafft ihm die Position zurück, ehe die Geschichte im Juni 1876 ihren bekannten Ausgang nimmt.
Entstehungsgeschichte
Der 1941 entstandene Film stammt von Regisseur Raoul Walsh und vereint Western, Kriegsfilm, Drama und Liebesgeschichte. In den Hauptrollen sind Errol Flynn, Olivia de Havilland, Arthur Kennedy und Charley Grapewin zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Western und Kriegsfilm mit eingewobener Liebesgeschichte zeigt eine Erzählweise, die das Leben einer historischen Figur als große, geradlinige Heldenreise inszeniert – von der Akademiezeit über die Eheschließung bis zum militärischen Aufstieg. Dass Karriereverlauf und Privatleben so eng verzahnt erzählt werden, deutet auf ein episches Biopic-Format, das persönliche und militärische Stationen gleichermaßen betont. Die Rahmung durch Ehre, Konflikt mit Vorgesetzten und schließlich den Tod am Little Bighorn legt eine Erzählstruktur nahe, die auf ein tragisches, aber glorifizierendes Ende zusteuert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Veröffentlichung 1941 sind mehr als achtzig Jahre vergangen, was den Film klar in die frühe Phase des klassischen Hollywood-Westerns einordnet, in der historische Stoffe häufig mit stark dramatisierten, heldenhaften Zügen versehen wurden. Die Kombination aus Western, Kriegsfilm und Liebesdrama verweist auf ein breites Publikumsinteresse jener Zeit, das persönliche Schicksale mit großen historischen Ereignissen verband.
Bilder








Besetzung & Stab
- Errol Flynn als George Armstrong Custer
- Olivia de Havilland als Elizabeth Bacon
- Arthur Kennedy als Ned Sharp
- Charley Grapewin als California Joe
- Gene Lockhart als Samuel Bacon, Esq.
- Anthony Quinn als Crazy Horse
- Stanley Ridges als Maj. Romulus Taipe
- John Litel als Gen. Phil Sheridan
- Walter Hampden als William Sharp
- Sydney Greenstreet als Lt. Gen. Winfield Scott
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Verfügbarkeit
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