Olivia de Havilland
Werdegang
Olivia de Havilland wurde am 1. Juli 1916 in Tokio geboren und starb am 26. Juli 2020 in Paris. Sie besaß britische, US-amerikanische und französische Staatsbürgerschaft und war die Schwester der Schauspielerin Joan Fontaine. Entdeckt wurde sie 1935 von Max Reinhardt für seine Inszenierung von „Ein Sommernachtstraum". In der Folge bildete sie zwischen 1935 und 1941 mit Errol Flynn ein Leinwandpaar in acht gemeinsamen Filmen, darunter „Unter Piratenflagge" und „Robin Hood – König der Vagabunden". Für ihre Rolle der Melanie Hamilton in „Vom Winde verweht" (1939) erhielt sie eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin, für „Mutterherz" (1946) und „Die Erbin" (1949) jeweils den Oscar als beste Hauptdarstellerin. In den 1940er-Jahren führte sie einen Rechtsstreit mit Warner Brothers über die Laufzeit von Studioverträgen, der zu einer Grundsatzentscheidung in diesem Bereich führte.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zehn Filme mit Olivia de Havilland als Schauspielerin verzeichnet, Serien sind nicht dabei. Die Titel stammen aus den Jahren 1935 bis 1964, decken also eine Spanne von 29 Jahren ab – vom Debüt bis zum letzten Titel im Bestand liegen 48 Jahre nach ihrem Geburtsjahr. Das Genrespektrum reicht von Drama, Liebesfilm und Historie über Abenteuer, Action und Western bis zu Kriegsfilm, Horror, Mystery und Thriller, was auf ein breites Rollenfeld über die Jahrzehnte hinweg schließen lässt, darunter „Vom Winde verweht", „Die Abenteuer des Robin Hood" und „Die Erbin".
Einordnung
Die zehn Titel bei uns erreichen Bewertungen zwischen 6,3 und 7,9 von 10, im Schnitt 7,2. Die Spannweite ist moderat, es gibt keine Ausreißer nach unten oder oben, die Werte liegen insgesamt in einem gleichmäßig positiven Bereich. Zwischen dem ältesten Titel von 1935 und dem jüngsten von 1964 liegen 29 Jahre, was die Bewertungen über einen langen Zeitraum der Karriere hinweg abbildet.