Sein oder Nichtsein (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alan Johnson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Kriegsfilm, Liebesfilm |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-12-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.030.214 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (241 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Warschau ist Frederick Bronski ein Theaterstar, der sich mit seiner Truppe vor allem an Hamlet-Auszügen versucht, während seine Frau und Bühnenpartnerin sich in den Garderoben mit einem jungen, charmanten Fliegeroffizier vergnügt. Diese private Verstrickung tritt schnell in den Hintergrund, als die Ereignisse des Krieges das Ensemble einholen: Bronskis Theatertruppe soll mit ihren schauspielerischen Mitteln die Besatzer täuschen und der polnischen Widerstandsbewegung helfen. Verkleidungen, falsche Identitäten und einstudierte Rollen werden zu Werkzeugen eines gefährlichen Spiels, bei dem ein deutscher SS-Offizier und sein polnischer Kollaborateur getäuscht werden müssen. Wie weit die Inszenierung trägt und was am Ende aus dem Plan wird, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1983 unter der Regie von Alan Johnson. In den Hauptrollen sind Mel Brooks und Anne Bancroft als Bühnenpaar Bronski zu sehen, an ihrer Seite Tim Matheson als Fliegeroffizier und Charles Durning als SS-Offizier. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Kriegsfilm und Liebesfilm ist ungewöhnlich: Ein Theaterensemble, das Rollen spielt, um im wirklichen Leben zu überleben, macht die Bühne selbst zum Fluchtpunkt der Geschichte. Die Dreiecksbeziehung zwischen Bronski, seiner Frau und dem jungen Offizier verleiht der Handlung eine private Ebene, die neben der politischen Bedrohung durch die Besatzer besteht. Dass Schauspielerei, Verkleidung und Täuschung sowohl komisches als auch existenzielles Gewicht bekommen, ergibt sich unmittelbar aus der Konstellation: Wer auf der Bühne überzeugend lügen kann, kann es vielleicht auch im echten Leben, wenn es um Leben und Tod geht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seiner Genrekombination. Seit dem Erscheinungsjahr 1983 sind mittlerweile über vierzig Jahre vergangen, was den Titel innerhalb von Komödien mit historischem Hintergrund zu einem älteren Vertreter macht. Die Mischung aus leichtem Ton und ernstem Zeithintergrund bleibt ein Merkmal, das den Film von reinen Kriegsdramen ebenso wie von reinen Komödien unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mel Brooks als Dr. Frederick Bronski
- Anne Bancroft als Anna Bronski
- Tim Matheson als Lt. Andre Sobinski
- Charles Durning als Col. Erhardt
- José Ferrer als Prof. Siletski
- George Gaynes als Ravitch
- Christopher Lloyd als Capt. Schultz
- George Wyner als Ratkowski
- Lewis J. Stadlen als Lupinsky
- Jack Riley als Dobish
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