Sibyl - Therapie zwecklos (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Justine Triet |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-05-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (531 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sibyl arbeitet seit Jahren als Psychotherapeutin, und der Beruf ist ihr längst zur Routine geworden, in der sie versauert. Irgendwann fasst sie den Entschluss, zu ihrer eigentlichen Leidenschaft zurückzukehren: dem Schreiben. Der Anstoß dafür kommt aus der Praxis. Margot, ihre neueste Patientin, ist eine aufstrebende Schauspielerin, die nervlich am Ende ist, und genau darin liegt für Sibyl ihr Reiz: Margots Leben ist eine schier unerschöpfliche Quelle von Stoff.
Sibyls Faszination wächst bis an die Grenze zur Besessenheit. Sie gerät immer tiefer in den Strudel von Margots aufregendem Leben, und je weiter sie sich hineinziehen lässt, desto öfter holt sie ihre eigene Vergangenheit ein.
Entstehungsgeschichte
Justine Triet hat das Drama inszeniert, es erschien 2019. Virginie Efira spielt die Titelfigur, Adèle Exarchopoulos ihre Patientin Margot. Gaspard Ulliel und Sandra Hüller gehören ebenfalls zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist als Drama eingeordnet, ohne weitere Genrezusätze, und die Anlage bestätigt das: Es geht um eine Frau, die ihre berufliche Rolle verlässt und dabei die Grenze zwischen Beobachten und Teilnehmen überschreitet. Die Konstellation Therapeutin und Patientin ist ein Machtverhältnis, das hier auf den Kopf gestellt wird: Nicht die Patientin hängt an der Therapeutin, sondern umgekehrt.
Das Motiv der Schriftstellerin, die ihr Material aus dem Leben anderer bezieht, verknüpft die Geschichte mit der Frage, wem eine Erfahrung gehört. Dass Sibyls eigene Vergangenheit dabei immer wieder aufbricht, deutet an, dass Margot für sie mehr ist als ein Stoff: ein Spiegel.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,7 von 10 Punkten fällt die Durchschnittsbewertung eher verhalten aus, was bei Filmen, die sich auf innere Konflikte konzentrieren, nicht ungewöhnlich ist. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im Bereich einiger hundert; das Urteil steht damit auf schmaler Basis. Sieben Jahre nach der Veröffentlichung ist der Film ein Beispiel für das Drama, das Psychologie und Kunstbetrieb verschränkt und seine Spannung aus dem Verschwimmen von Nähe und Distanz bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Virginie Efira als Sibyl
- Adèle Exarchopoulos als Margot Vasilis
- Gaspard Ulliel als Igor
- Sandra Hüller als Mika
- Laure Calamy als Edith
- Niels Schneider als Gabriel
- Paul Hamy als Étienne
- Arthur Harari als Dr. Katz
- Adrien Bellemare als Daniel
- Jeane Arra-Bellanger als Selma
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Verfügbarkeit
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