Silent Night - Leise rieselt das Blut (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven C. Miller |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror, Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-11-30 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 130.781 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (338 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Cryer, einem kleinen Ort in Wisconsin, bereiten sich die Bewohner am Heiligabend auf den großen Tag vor. Im Mittelpunkt steht die jährliche Weihnachtsparade, die eine Rekordzahl an Weihnachtsmännern in die Stadt bringt. Für Hilfssheriff Aubrey Bradimore bedeutet das eine ungeliebte Nachtschicht mit betrunkenen Weihnachtsmännern, Straßensperren und gestressten Einwohnern.
Doch die Nacht steht kurz davor, eine tödliche Wendung zu nehmen. Ein grausamer Serienmörder, selbst als Weihnachtsmann verkleidet, hat seine eigene Wunschliste angelegt. Wer darauf steht, hat ein gewaltiges Problem. Unter den vielen kostümierten Männern der Parade kann damit jede Verkleidung zur Bedrohung werden.
Entstehungsgeschichte
Steven C. Miller inszenierte den Film im Jahr 2012. Malcolm McDowell, Jaime King, Donal Logue und Ellen Wong bilden die Besetzung. Im Original trägt der Film den schlichten Titel „Silent Night“, der deutsche Titel ergänzt ihn um den Zusatz „Leise rieselt das Blut“ und macht damit schon vorab deutlich, dass hier keine besinnliche Festtagsgeschichte zu erwarten ist.
Hinter den Kulissen
Komödie, Horror, Thriller und Mystery treffen hier aufeinander, und Weihnachten bildet den Rahmen. Diese Kombination zeigt die Richtung: Das Fest der Besinnlichkeit wird zur Kulisse für Gewalt, und das vertraute Kostüm des Weihnachtsmanns wird zur Tarnung. Der Mystery-Anteil ergibt sich aus der Frage, wer sich hinter der Verkleidung verbirgt, während der Thriller die Bedrohung über eine einzige Nacht hinweg zuspitzt.
Die Anlage nutzt eine einfache, aber wirkungsvolle Idee. Eine Parade mit ungewöhnlich vielen Weihnachtsmännern macht den Täter nahezu unsichtbar, weil er in der Menge nicht auffällt. Betrunkene Kostümträger und genervte Anwohner bieten zugleich Stoff für komische Momente, die mit dem Horror kontrastieren. Mit Aubrey Bradimore steht eine Figur im Blick, die eigentlich nur die Schicht hinter sich bringen will, was dem Geschehen eine bodenständige Perspektive aus dem Alltag gibt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,2 von 10 liegt im Mittelfeld, gestützt von einigen hundert Stimmen. Das deutet auf ein geteiltes Echo hin, wie es Mischungen aus Schrecken und Humor häufig hervorrufen. 14 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Titeln, die Weihnachten als Schauplatz für Schrecken nutzen und damit eine eigene kleine Nische innerhalb des Horrorgenres bedienen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Malcolm McDowell als Sheriff Cooper
- Jaime King als Aubrey Bradimore
- Donal Logue als Santa Jim
- Ellen Wong als Brenda
- Lisa Marie als Abused Mom
- Courtney-Jane White als Tiffany
- Cortney Palm als Maria
- John B. Lowe als Dad
- Rick Skene als Ronald Jones Jr. / Ronald Jones Sr.
- Brendan Fehr als Deputy Jordan
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Verfügbarkeit
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