Sissi - Die junge Kaiserin (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ernst Marischka |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-12-01 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7 (378 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Hochzeit ist gefeiert, doch der Alltag am Wiener Hof wird für die junge Kaiserin alles andere als leicht. Erzherzogin Sophie, die Mutter von Kaiser Franz Joseph, besteht unverändert auf der strengen Einhaltung des Hofzeremoniells. Die bayerische Prinzessin Elisabeth, von allen Sissi genannt, stößt damit immer wieder an Grenzen, und zwischen Schwiegertochter und Schwiegermutter wachsen die Spannungen.
Zum offenen Konflikt kommt es, als Sissi eine kleine Prinzessin zur Welt bringt. Sophie beschließt, das Kind selbst zu erziehen, und Franz Joseph gibt seine Zustimmung. Verzweifelt sucht die junge Mutter Zuflucht bei ihren Eltern. Der Kaiser holt sie liebevoll nach Wien zurück, doch der Streit um die Tochter ist nicht die einzige Prüfung: Die gespannte politische Lage mit Ungarn zwingt Sissi, das eigene Glück gegen die Geschicke des Landes abzuwägen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Ernst Marischka. Das Werk erschien 1956 und liegt damit 70 Jahre zurück. Im Mittelpunkt des Ensembles stehen Romy Schneider und Karlheinz Böhm, dazu kommen Magda Schneider und Vilma Degischer. Mit einer Freigabe ab 6 Jahren richtet sich der Film ausdrücklich auch an ein junges Publikum und an Familien.
Hinter den Kulissen
Drama, Komödie und Liebesfilm fließen hier ineinander, und diese Mischung prägt den Tonfall. Die Liebesgeschichte zwischen Kaiser und Kaiserin bildet das Herz, der Machtkampf mit der Schwiegermutter liefert das dramatische Gewicht, und die komödiantischen Anteile halten die Konflikte in einem Rahmen, der nie ganz ins Düstere kippt.
Bemerkenswert ist die Verschränkung von Privatem und Politischem. Der Streit um die Erziehung eines Kindes wirkt zunächst wie eine Familienangelegenheit, wird aber am Hof zur Frage von Rang und Ordnung. Mit der Reise nach Ungarn weitet sich der Blick schließlich vom Palast auf ein ganzes Reich, und die Heldin muss lernen, dass ihre Rolle über die einer Ehefrau und Mutter hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Durchschnitt von 7,0 von 10 steht der Film solide da. Die Bewertungsbasis umfasst einige hundert Stimmen, was für ein Werk dieses Alters eine beachtliche Aufmerksamkeit zeigt, auch wenn sie nicht breit genug für ein endgültiges Urteil ist. Sieben Jahrzehnte nach seinem Erscheinen verbindet der Film höfisches Kostümdrama mit leichter Romantik und behauptet so seinen Platz unter den Liebesfilmen, die Glanz und Pflicht gegeneinander ausspielen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Romy Schneider als Empress Elisabeth
- Karlheinz Böhm als Emperor Franz Joseph
- Magda Schneider als Duchess Ludovika
- Vilma Degischer als Archduchess Sophie
- Gustav Knuth als Duke Max
- Walther Reyer als Count Andrassy
- Josef Meinrad als Major Böckl
- Senta Wengraf als Countess Bellegarde
- Uta Franz als Princess Helene
- Franz Böheim als Johann Petzmacher
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