Slalom (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Charlène Favier |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-10-17 |
| Budget | 860.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (134 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die fünfzehnjährige Lyz besucht eine Schule in den französischen Alpen und schafft es in einen hochselektiven Skiclub, der Nachwuchs für den Leistungssport formt. Fred, ehemaliger Champion und heute Trainer, setzt trotz ihrer geringen Erfahrung ausgerechnet auf sie und macht sie zu seiner Vorzeigeathletin. Mit seinem Vertrauen wächst auch sein Einfluss auf das Mädchen, und aus intensivem Training wird eine Beziehung, in der Lyz weit mehr aushalten muss als körperliche und seelische Belastung. Ob sie sich aus dieser Abhängigkeit lösen kann, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Slalom“ entstand 2020 unter der Regie von Charlène Favier und ist als Drama angelegt. In den zentralen Rollen sind Noée Abita, Jérémie Renier, Marie Denarnaud und Muriel Combeau zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte spielt im Leistungssport, einem Umfeld, das Hierarchien und Abhängigkeiten zwischen Trainer und minderjähriger Athletin von Natur aus verschärft. Dass der Film sich als reines Drama versteht, ohne Genrezutaten wie Thriller-Spannung oder Sportfilm-Triumph, deutet darauf hin, dass es weniger um Wettkampf und Erfolg geht als um die psychologische Dynamik zwischen den beiden Figuren. Die Konzentration auf wenige Hauptfiguren und die Frage, ob Lyz sich befreien kann, statt ob sie gewinnt, verschiebt den Fokus konsequent von der sportlichen auf die zwischenmenschliche Ebene. Damit positioniert sich der Film in der Tradition von Erzählungen über Machtmissbrauch in Ausbildungsverhältnissen, ohne dass dies explizit benannt werden müsste.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich „Slalom“ im soliden Mittelfeld des Dramagenres, ohne dass sich aus der Stimmenzahl eine breite Publikumswahrnehmung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Film in eine Reihe neuerer Dramen einordnet, die sich mit Machtverhältnissen im Sport auseinandersetzen. Eine abschließende Bewertung seiner Wirkung lässt sich aus den vorliegenden Zahlen allein nicht ableiten, doch die Bewertung deutet auf ein Werk hin, das ernst genommen wird, ohne breiten Zuspruch in großer Zahl gefunden zu haben.
Bilder







Besetzung & Stab
- Noée Abita als Lyz
- Jérémie Renier als Fred
- Marie Denarnaud als Lilou
- Muriel Combeau als Catherine
- Maïra Schmitt als Justine
- Axel Auriant als Maximilien
- Catherine Marchal als Justine's Mother
- Dominique Thomas als The Driver
- François Godart als Justine's Father
- Fred Epaud als The Coach of the French Team
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Verfügbarkeit
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