Snowpiercer (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bong Joon-ho |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction, Drama |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-08-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 39.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 86.758.912 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (10.686 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Versuch, die Erderwärmung durch ein Kühlmittel aufzuhalten, hat den Planeten vereist. Die letzten Überlebenden fahren seit siebzehn Jahren in einem Zug um die Welt, der niemals hält. Er ist streng nach Klassen geordnet: vorne Speisewagen, Aquarium und Sauna, hinten der Schwanzabschnitt, in dem Menschen auf engstem Raum leben und Proteinriegel unbekannter Herkunft bekommen.
Curtis führt einen Aufstand an, der sich Waggon für Waggon nach vorn kämpft. Der Film erzählt das als Bewegung in einer einzigen Richtung — jeder Wagen ist eine eigene Welt — und läuft auf ein Gespräch mit dem Erbauer der Maschine zu, das die gesamte Rebellion neu einordnet.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist die französische Graphic Novel "Le Transperceneige". Bong Joon-ho fand sie zufällig in einem Comicladen in Seoul und las sie im Stehen zu Ende.
Es war sein erster überwiegend englischsprachiger Film, produziert mit koreanischem Kapital und internationaler Besetzung. Der Verleih führte zu einem langwierigen Streit: Der Weltvertrieb verlangte rund zwanzig Minuten Kürzung und einen erklärenden Erzähler für die amerikanische Fassung. Bong weigerte sich; der Film kam dort schließlich in wenigen Kinos in der ungekürzten Fassung heraus.
Hinter den Kulissen
Der Zug wurde als Kulisse in einem Studio in Prag gebaut — insgesamt sechsundzwanzig Waggons, jeder mit eigener Gestaltung und Farbgebung. Die Wagen standen auf Bewegungsplattformen, die die Fahrbewegung erzeugten.
Weil ein Zug nur seitliche Bewegung zulässt, arbeitete Bong konsequent mit Fahrten von links nach rechts. Die Kampfszene mit Äxten im dunklen Waggon wurde über Wochen choreografiert; die Nachtsichtsequenz entstand mit realen Geräten. Für den Klassenraum-Waggon ließ das Team Propagandafilme produzieren, die als eigenständige Stücke funktionieren.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 87 Millionen Dollar ein, überwiegend in Südkorea.
Er wird als eine der klarsten Klassenparabeln des jüngeren Kinos gelesen und nimmt in seiner Grundidee vorweg, was Bong sechs Jahre später in "Parasite" ohne Science-Fiction erzählte — die vertikale Ordnung liegt hier waagerecht. Der Streit um die amerikanische Fassung machte zudem öffentlich, wie stark Verleiher in fertige Filme eingreifen. Eine Serienadaption lief ab 2020 über vier Staffeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Evans als Curtis
- Song Kang-ho als Namgoong Minsu
- Ed Harris als Wilford
- John Hurt als Gilliam
- Tilda Swinton als Mason
- Jamie Bell als Edgar
- Octavia Spencer als Tanya
- Ewen Bremner als Andrew
- Ko A-sung als Yona
- Alison Pill als Teacher
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Verfügbarkeit
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