Sonnenallee (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leander Haußmann |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-10-07 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 12.891.924 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am kürzeren Ende der Sonnenallee, dort, wo die Straße direkt an der Grenze zwischen West- und Ost-Berlin endet, versucht der 17-jährige Micha Ehrenreich, ein Leben zu führen, das sich nicht allein um Mauer und Kontrolle dreht. Zusammen mit seinem besten Freund Mario und der übrigen Clique steht er kurz vor dem Abitur, hört verbotene Musik, trägt Jeans, die eigentlich niemand haben sollte, und ist vor allem damit beschäftigt, die Aufmerksamkeit der begehrten Miriam zu gewinnen. Von den Aussichtsplattformen auf der Westseite wird die Nachbarschaft beobachtet wie ein Ausstellungsstück, während im Osten der Alltag zwischen kleinen Rebellionen und familiären Verstrickungen weitergeht. Onkel Heinz reist regelmäßig aus dem Westen an und bringt allerlei überflüssige Dinge mit, während Michas Mutter heimlich einen gefundenen Westausweis nutzt, um ihre eigenen Pläne zu verfolgen.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie entstand 1999 unter der Regie von Leander Haußmann. In den zentralen Rollen sind Alexander Scheer, Alexander Beyer, Katharina Thalbach und Teresa Weißbach zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass sich die Geschichte als Komödie über das Leben direkt an der Grenze entfaltet, verschiebt den Blick von der großen politischen Lage auf die kleinen, sehr persönlichen Dinge: erste Liebe, Musikgeschmack, Freundschaft, familiäre Schrullen. Die Konstellation aus Jugendclique, strenger Mutter, schmuggelndem Westonkel und einer angebeteten Mitschülerin zeigt eine Erzählform, die den Alltag der Figuren in den Mittelpunkt rückt, statt ihn allein als historische Kulisse zu behandeln. Dass die Flucht der Mutter mit einem gefundenen Ausweis nur angedeutet, aber nicht ausgeführt wird, deutet auf eine Geschichte, die ihre Wendungen bewusst offen hält.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch vergleichsweise schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Entstehung 1999 sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Blick auf die dargestellte Zeit zusätzlich historisch einfärbt. Innerhalb der Komödie nimmt der Film mit seiner Verbindung von Jugendgeschichte und deutsch-deutschem Alltag eine eigene Position ein, die sich von reinen Liebes- oder Coming-of-Age-Geschichten durch den sehr konkreten Ort und die Zeit ihrer Handlung unterscheidet.
Bilder




Besetzung & Stab
- Alexander Scheer als Micha
- Alexander Beyer als Mario
- Katharina Thalbach als Mutter
- Teresa Weißbach als Miriam
- Detlev Buck als ABV
- Henry Hübchen als Father
- Ignaz Kirchner als Heinz
- Robert Stadlober als Wuschel
- Annika Kuhl als Sabine
- Elena Meißner als Sabrina
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Verfügbarkeit
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