Spacecop L.A. 1991 (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Graham Baker |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Krimi, Thriller, Action |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-10-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 16.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 32.155.047 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (348 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Zukunft haben sich Außerirdische auf der Erde niedergelassen, und zwar weitgehend friedlich. Sie kamen mit einem Raumschiff, erhielten von den Behörden Asyl und haben sich rasch in die Gesellschaft eingefügt. Menschen und Neuankömmlinge leben seither Seite an Seite, auch wenn ein Teil der Bevölkerung den Fremden mit Misstrauen begegnet.
Zu diesen Skeptikern gehört ein Polizist, gespielt von James Caan, der für die Neuen nichts übrig hat. Als sein Partner von einem Außerirdischen getötet wird, muss er seine Abneigung zurückstellen. Er willigt ein, mit einem außerirdischen Kollegen, verkörpert von Mandy Patinkin, zusammenzuarbeiten, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Die Spur führt zu einem gefährlichen Außerirdischen, der in äußerst dunkle Geschäfte verwickelt ist. Das ungleiche Gespann muss lernen, einander zu vertrauen, bevor es den Mörder stellen kann.
Entstehungsgeschichte
Graham Baker übernahm 1988 die Regie, der englische Titel lautet Alien Nation. Neben James Caan und Mandy Patinkin gehören Terence Stamp und Kevyn Major Howard zur Besetzung. Die Freigabe ab 16 Jahren deutet auf eine härtere Gangart hin, als sie das Zukunftsszenario allein vermuten ließe.
Hinter den Kulissen
Science-Fiction, Krimi, Thriller und Action verschmelzen hier zu einer Mischform. Das Grundgerüst ist das eines Buddy-Cop-Films: Zwei Ermittler, die sich nicht leiden können, müssen gemeinsam einen Fall lösen. Die Science-Fiction-Ebene verleiht diesem Muster eine zusätzliche Bedeutung.
Denn die Außerirdischen sind hier keine Invasoren, sondern Zuwanderer, die Asyl erhalten haben. Damit wird der Film zu einer Parabel über Integration, Vorurteile und das Zusammenleben mit Fremden. Der Widerwille des menschlichen Polizisten gegenüber seinem Partner spiegelt die Spannungen einer Gesellschaft, in der die Aufnahme der Neuankömmlinge längst nicht von allen getragen wird.
Einordnung & Wirkung
Das Publikum bewertet den Film mit durchschnittlich 6,1 von 10 Punkten, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das ergibt ein solides, aber keineswegs überschwängliches Gesamtbild.
38 Jahre nach der Premiere bleibt die Grundidee bemerkenswert, gesellschaftliche Fragen in das Gewand eines Actionkrimis zu kleiden. Im Genre steht der Film für jene Mischformen, die Science-Fiction nicht als Schauwert, sondern als Spiegel der Gegenwart einsetzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Caan als Matthew Sykes
- Mandy Patinkin als Samuel 'George' Francisco
- Terence Stamp als William Harcourt
- Kevyn Major Howard als Rudyard Kipling
- Leslie Bevis als Cassandra
- Peter Jason als Fedorchuk
- Conrad Dunn als Quint
- Jeff Kober als Joshua Strader
- Roger Aaron Brown als Bill Tuggle
- Francis X. McCarthy als Captain Warner
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Verfügbarkeit
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