Spider-Man 2 (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sam Raimi |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-06-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 200.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 788.976.453 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (16.927 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Jahre nach seinem ersten Auftritt geht es Peter Parker schlecht. Er kommt zu spät zur Arbeit, verliert seinen Job, fällt im Studium zurück, kann Mary Jane nicht sagen, was er fühlt, und seine Kräfte setzen zeitweise aus. Die Doppelbelastung zerreibt ihn — und der Film nimmt sich Zeit für die Frage, ob er das überhaupt weitermachen will.
Otto Octavius ist kein Krimineller, sondern ein Wissenschaftler, dessen Fusionsexperiment schiefgeht: Seine Frau stirbt, vier mechanische Arme verschmelzen mit seiner Wirbelsäule, und der Hemmchip, der ihn vor deren Einfluss schützen sollte, zerbricht. Der Film gibt beiden Figuren denselben Kern — Menschen, die etwas verlieren und weitermachen müssen.
Entstehungsgeschichte
Sam Raimi kehrte nach dem Erfolg des ersten Teils zurück und bekam deutlich mehr Freiheit. Das Drehbuch durchlief mehrere Autoren, darunter Michael Chabon; die endgültige Fassung stammt von Alvin Sargent, einem Autor, der vor allem für Familiendramen bekannt war — eine Wahl, die den Charakter des Films erklärt.
Die Entscheidung, die Doppelidentität als Belastung statt als Abenteuer zu erzählen, war bewusst und orientierte sich an Comicheften der 1960er, in denen Peter Parkers Alltagsprobleme regelmäßig größeren Raum einnahmen als die Kämpfe.
Hinter den Kulissen
Doc Ocks Arme entstanden nicht digital, sondern als praktische Konstruktion: Vier jeweils mehrere Meter lange Gliedmaßen mit über hundert beweglichen Teilen, geführt von einem Team von Puppenspielern mit Marionettenstangen und Seilzügen. Für Nahaufnahmen wurden sie mechanisch bewegt, digital ersetzt wurde nur in schnellen Sequenzen. Raimi bestand darauf, weil physisch vorhandene Arme im Bild Gewicht und Licht korrekt tragen.
Die Kampfszene auf dem fahrenden Zug wurde über Wochen gedreht und kombiniert Studioaufnahmen auf Bewegungsplattformen mit Modell- und Digitalarbeit. Alfred Molina trug einen Rückenapparat, dessen Gewicht ihm täglich zusetzte. Der Moment, in dem die Fahrgäste den entkräfteten Peter über den Köpfen weiterreichen, war eine späte Ergänzung.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 789 Millionen Dollar ein und gewann den Oscar für die besten visuellen Effekte.
Er gilt vielen bis heute als der beste Superheldenfilm überhaupt und wird regelmäßig als Beleg dafür angeführt, dass eine Fortsetzung den ersten Teil übertreffen kann. Sein Einfluss ist an der Struktur späterer Filme ablesbar: der zweite Teil als der schwerere, in dem die Hauptfigur ihre Rolle infrage stellt. Der dritte Teil der Reihe litt anschließend unter Studiovorgaben zur Zahl der Gegner — Raimi sprach offen darüber, dass er Venom nicht wollte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tobey Maguire als Spider-Man / Peter Parker
- Kirsten Dunst als Mary Jane Watson
- James Franco als Harry Osborn
- Alfred Molina als Doc Ock / Otto Octavius
- Rosemary Harris als May Parker
- J.K. Simmons als J. Jonah Jameson
- Donna Murphy als Rosalie Octavius
- Daniel Gillies als John Jameson
- Dylan Baker als Dr. Curt Connors
- Bill Nunn als Joseph 'Robbie' Robertson
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Verfügbarkeit
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