Stalingrad (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fjodor Bondartschuk |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Action, Drama |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-10-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 68.129.518 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (398 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Herbst 1942: Die Stadt Stalingrad liegt unter dem Ansturm deutscher Truppen in Trümmern. Nach einem gescheiterten Gefechtseinsatz versucht eine kleine Gruppe russischer Soldaten, sich in einem Gebäude nahe dem Ufer der Wolga festzusetzen. Das Haus ist für die Verteidigung von strategischer Bedeutung.
In einer Wohnung dieses Gebäudes lebt eine junge Frau. Sie hat sich geweigert, ihre Stadt zu verlassen, als die Deutschen kamen. Zwischen ihr und fünf Soldaten entsteht mit der Zeit eine enge, fürsorgliche Verbindung.
Auch auf der Gegenseite geraten Gefühle in den Krieg: Der deutsche Kommandant Kahn verliebt sich in eine junge Russin. So stehen sich in derselben zerstörten Stadt zwei Geschichten gegenüber, die beide von Nähe unter lebensbedrohlichen Umständen erzählen.
Entstehungsgeschichte
Fjodor Bondartschuk führte Regie bei diesem Kriegsfilm aus dem Jahr 2013. In der Besetzung finden sich Мария Смольникова, Янина Студилина, Pjotr Fjodorow und Thomas Kretschmann. Die Geschichte stützt sich auf eine wahre Begebenheit, was dem Geschehen um das umkämpfte Haus zusätzliches Gewicht verleiht.
Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben, eine Einstufung, die den Kampfhandlungen und der Härte des Stoffes entspricht.
Hinter den Kulissen
Kriegsfilm, Action und Drama bilden eine Dreierverbindung, die zwei Ebenen bedient. Die Action gehört den Gefechten um das Gebäude, das Drama den Beziehungen, die sich trotz allem bilden. Der Kriegsfilm liefert den Rahmen, in dem beides unter extremem Druck steht.
Auffällig ist die räumliche Verdichtung: Statt einer ganzen Schlacht rückt ein einzelnes Haus in den Fokus, in dem Soldaten und eine Zivilistin aufeinandertreffen. Dass die Handlung zudem einen deutschen Offizier mit eigener Gefühlswelt zeigt, weist auf eine Erzählweise hin, die beide Seiten nicht nur als Frontlinie betrachtet. Das Leid der Zivilbevölkerung wird durch die junge Frau greifbar, die in ihrer Stadt bleibt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 liegt die Bewertung im Mittelfeld. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, einer Grundlage, die eine grobe Tendenz erkennen lässt.
13 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Kriegsdramen, die ein historisches Geschehen auf wenige Figuren und einen einzigen Ort verdichten und die Frage nach Menschlichkeit inmitten der Zerstörung stellen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Mariya Smolnikova als Katya
- Yanina Studilina als Masha
- Pyotr Fyodorov als Kapitan Gromov
- Thomas Kretschmann als Kapitan Kan
- Sergey Bondarchuk als Sergey Astakhov
- Dmitry Lysenkov als Chvanov
- Andrey Smolyakov als Polyakov
- Aleksey Barabash als Nikiforov
- Oleg Volku als Krasnov
- Heiner Lauterbach als Khenze
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Verfügbarkeit
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