Stop Making Sense (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jonathan Demme |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-10-19 |
| Budget | 1.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.471.520 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,3 (391 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf der Bühne eines Theaters in Los Angeles spielen die Talking Heads eine Show. Im Mittelpunkt steht David Byrne mit seinem wilden Gesang und einer Körpersprache, die ganz ihm gehört. Er torkelt über die Bühne, als könnte er jeden Moment fallen, und bewegt seine Beine, als wären sie aus Gummi.
Der Film verzichtet auf die üblichen Klischees seines Genres. Statt das Konzert nur abzubilden, will er das Publikum packen. Wer zuschaut, sieht nicht einfach einen Film, sondern findet sich mitten in einem Rockkonzert wieder. Die Zuschauer klatschen nach jedem Song, tanzen auf den Stühlen und vor der Leinwand.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Jonathan Demme, der Film erschien 1984. Zu sehen sind David Byrne, Chris Frantz, Jerry Harrison und Tina Weymouth, die hier nicht als Darsteller von Figuren, sondern als Musiker auf der Bühne stehen.
Hinter den Kulissen
Dokumentarfilm und Musikfilm gehen hier eine enge Verbindung ein. Es handelt sich um einen Konzertfilm, der eine Rockband bei einem Auftritt begleitet, und die musikalische Einordnung reicht von Post-Punk bis New Wave.
Das Besondere liegt in der Haltung, mit der der Film seinem Gegenstand begegnet. Demme konzentriert sich darauf, das Publikum zu fesseln, anstatt die gewohnten Muster des Genres zu wiederholen. Das Ergebnis ist ein energiegeladener Film, der die Grenze zwischen Bühne und Kinosaal durchlässig macht. Byrnes ungewöhnliche Art, sich zu bewegen, wird dabei selbst zum Ereignis. Seine Körpersprache ist nicht bloß Begleitung der Musik, sondern ein eigenständiger Ausdruck, der die Aufmerksamkeit bündelt. Die Reaktion der Zuschauer, die klatschen und tanzen, zeigt, wie sehr diese Konzentration auf das Wesentliche trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 8,3 von 10 zählt der Film zu den sehr hoch bewerteten Titeln. Die Grundlage bilden einige hundert Stimmen, die dem Film ein bemerkenswert starkes Zeugnis ausstellen.
Seit dem Erscheinen sind 42 Jahre vergangen. Dass ein Konzertfilm nach so langer Zeit eine derart hohe Bewertung hält, spricht für eine Wirkung, die über den Moment des Auftritts hinausreicht. Im Genre des Konzertfilms steht er für einen Ansatz, der das Mitreißende einer Liveshow in den Kinosaal tragen will.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Byrne als Self - Vocals, Guitar
- Chris Frantz als Self - Drums, Vocals
- Jerry Harrison als Self - Guitar, Keyboards, Vocals
- Tina Weymouth als Self - Bass, Percussion, Vocals
- Ednah Holt als Self - Backing Vocals
- Lynn Mabry als Self - Backing Vocals
- Steven Scales als Self - Percussion
- Alex Weir als Self - Guitar, Vocals
- Bernie Worrell als Self - Keyboards
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Verfügbarkeit
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