Streetfighters (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Lustig |
|---|---|
| Genre | Krimi, Action, Thriller |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-01-04 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 5.091.888 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (116 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eddie lebt als Elektriker in Queens und vertraut darauf, dass Recht und Gesetz die Menschen seiner Stadt schützen. Dieser Glaube zerbricht an einem einzigen Tag: Sein Sohn wird erschossen, seine Frau bei einem Überfall so schwer verletzt, dass sie zum Pflegefall wird. Als der zuständige Richter mit dem Anwalt des verantwortlichen Bandenchefs einen schnellen Deal aushandelt und die Täter straffrei davonkommen lässt, sieht Eddie keinen Weg mehr innerhalb der Institutionen. Er schließt sich den "Street Fighters" an, einer im Untergrund operierenden Bürgerwehr, und beginnt gemeinsam mit ihr, die Verantwortlichen selbst zur Rechenschaft zu ziehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1983 und wurde von William Lustig inszeniert. In den Hauptrollen sind Robert Forster, Fred Williamson, Richard Bright und Rutanya Alda zu sehen. Der englische Originaltitel lautet "Vigilante", die deutsche Fassung läuft unter dem Titel "Streetfighters". Freigegeben ist der Film erst ab 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Action und Thriller kündigt bereits an, worauf die Geschichte hinausläuft: auf die Eskalation von privatem Leid zu organisierter Selbstjustiz. Dass ein bürgerlicher Handwerker zum Mitglied einer Untergrundgruppe wird, macht deutlich, wie sehr der Film das Versagen von Justiz und Verfahren als Ausgangspunkt nimmt, nicht kriminelle Energie von Anfang an. Die Besetzung mit Robert Forster als Familienvater und Fred Williamson als Teil der Bürgerwehr deutet auf ein Ensemble, das zwischen bürgerlicher Normalität und gewaltsamer Gegenwehr changiert. Die Altersfreigabe ab 18 signalisiert, dass die Gewalt im Film unverblümt gezeigt wird und nicht als abstrakte Genrekulisse dient.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was das Genre an Publikumszuspruch verzeichnet. Seit seinem Erscheinen 1983 sind über vier Jahrzehnte vergangen, in denen sich das Thema Selbstjustiz im Actionkino wiederholt in unterschiedlichen Variationen gezeigt hat. Innerhalb dieses Feldes steht der Film für eine bewusst harte, unbeschönigte Herangehensweise, wie schon die Freigabe ab 18 und die Genrezuordnung Krimi, Action, Thriller nahelegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Forster als Eddie Marino
- Fred Williamson als Nick
- Richard Bright als Burke
- Rutanya Alda als Vickie Marino
- Don Blakely als Prago
- Joseph Carberry als Ramon
- Willie Colón als Rico
- Joe Spinell als Eisenberg
- Carol Lynley als Assistant D.A. Mary Fletcher
- Woody Strode als Rake
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Verfügbarkeit
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