Submarine (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Ayoade |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-03-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 864.659 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.640 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Oliver Tate ist fünfzehn und lebt in Swansea in Wales. Er verliebt sich in Jordana, die genauso alt ist.
Zwei Dinge beschäftigen ihn: die Beziehung am Laufen zu halten und die Ehe seiner Eltern zu retten, seit seine Mutter Jill ihren früheren Freund Graham wiedergetroffen hat. Bei Jordana zu Hause steht es schlechter — ihre Mutter hat einen Hirntumor. Oliver greift ein, mit Mitteln, die ein Fünfzehnjähriger für klug hält.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Joe Dunthornes Roman „Submarine" von 2008.
Richard Ayoade führte Regie und schrieb das Drehbuch; es war sein Debüt als Regisseur.
Craig Roberts spielt Oliver Tate, Yasmin Paige die Jordana Bevan, Sally Hawkins die Mutter Jill, Noah Taylor den Vater Lloyd, Paddy Considine den Graham Purvis und Gemma Chan die Kim-Lin.
Produziert wurde der Film von Warp Films und Film4 Productions; als Produzenten sind Mary Burke, Mark Herbert und Andy Stebbing genannt. Die Kamera führte Erik Wilson.
Die Musik stammt von Andrew Hewitt und Alex Turner von den Arctic Monkeys; Turner schrieb fünf Originalstücke eigens für den Film — es war seine erste Veröffentlichung als Solokünstler.
Gedreht wurde vom 26. Oktober bis Dezember 2009 in Swansea. Die Weltpremiere lief im September 2010 in Toronto, der britische Kinostart folgte am 18. März 2011, der amerikanische am 3. Juni 2011.
Hinter den Kulissen
Der Film erzählt aus Olivers Perspektive — und die ist unzuverlässig. Er hält sich für den heimlichen Regisseur seines eigenen Lebens; der Film zeigt, wie weit er danebenliegt.
Daraus ergibt sich der Ton. Was Oliver für Strategie hält, ist Einmischung; was er für Liebe hält, muss er erst noch lernen. Der Film nimmt ihn ernst, ohne ihm recht zu geben.
Alex Turners fünf Originalstücke geben dem Ganzen eine eigene Klangfarbe. Dass ein Musiker seine erste Soloarbeit für einen Film über einen Fünfzehnjährigen schreibt, passt zur Anlage: gedämpft, hellhörig, ohne Ironie.
Swansea ist dabei kein austauschbarer Ort. Der Film bleibt in einer walisischen Küstenstadt, mit allem, was das an Enge und Weite zugleich bedeutet.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 88 Prozent positive Bewertungen aus — 137 von 156 Kritiken; das Publikum kam auf 82 Prozent. Die IMDb-Bewertung liegt bei 7,3 von 10.
Eine Kritikerin der Frankfurter Rundschau schrieb, vielleicht wirke „Submarine" wie sein Protagonist ein wenig zu schlau — seinem Charme schade das nicht.
Dieses Urteil trifft genau die Gratwanderung des Films. Eine Erzählung über einen Jungen, der sich für klüger hält als alle anderen, läuft Gefahr, selbst so zu wirken.
Der Weg über drei Festivals — Toronto, London, Sundance — bis zum regulären Start ein halbes Jahr später zeigt, wie ein Regiedebüt dieser Art damals sein Publikum fand.
Bilder








Besetzung & Stab
- Noah Taylor als Lloyd Tate
- Paddy Considine als Graham Purvis
- Craig Roberts als Oliver Tate
- Yasmin Paige als Jordana Bevan
- Sally Hawkins als Jill Tate
- Steffan Rhodri als Mr. Davey
- Darren Evans als Chips
- Osian Cai Dulais als Mark Pritchard
- Lily McCann als Zoe Preece
- Otis Lloyd als Keiron
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Verfügbarkeit
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