Suicide Kings (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter O'Fallon |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (340 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Avery ist verzweifelt, denn seine Schwester wurde entführt. Die Täter verlangen ein Lösegeld in Millionenhöhe, eine Summe, die sein Vater nicht besitzt.
Also schmieden Avery und seine Freunde einen kühnen, fast selbstmörderischen Plan. Sie entführen ihrerseits Charlie Bartolucci, einen ehemaligen Mafiaboss, und zwingen ihn, ihnen bei der Suche nach dem Mädchen zu helfen.
Der Gangster reagiert anders, als man erwarten könnte: Er stimmt amüsiert zu. Zugleich warnt er seine Entführer, dass sich die Schuldigen womöglich direkt vor ihrer Nase befinden.
Entstehungsgeschichte
Peter O'Fallon führte Regie, der Film stammt aus dem Jahr 1997. Christopher Walken, Henry Thomas, Sean Patrick Flanery und Jay Mohr bilden die Besetzung. Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Action, Komödie, Krimi, Drama und Thriller: Die Genrevielfalt spiegelt eine Geschichte, die zwischen Ernst und schwarzem Humor pendelt. Die Entführung einer jungen Frau ist ein bedrohlicher Ausgangspunkt, doch die Idee, ausgerechnet einen Mafiaboss als Helfer zu kidnappen, trägt eine absurde Note in sich.
Der Titel „Suicide Kings“ lässt sich auf den selbstmörderischen Charakter des Plans beziehen, auf den sich Avery und seine Freunde einlassen. Sie setzen viel aufs Spiel, um die Schwester zurückzubekommen.
Spannend ist die Umkehrung der Rollen. Die Entführer sind Laien in einer kriminellen Welt, während ihr Opfer genau über jene Erfahrung verfügt, die ihnen fehlt. Charlies Warnung, die Schuldigen könnten ganz nah sein, lenkt den Blick schließlich nach innen und trägt Misstrauen in die Gruppe selbst. Aus einer Rettungsaktion wird so ein Spiel, bei dem der Gefangene die Fäden in der Hand zu halten scheint. Dass er der Sache mit Belustigung begegnet, unterstreicht, wie ungleich die Kräfte trotz der Fesseln verteilt sind.
Einordnung & Wirkung
6,6 von 10 Punkten ergeben ein positives Bild, auch wenn die Bewertung auf nur einigen hundert Stimmen ruht.
Der Film ist inzwischen 29 Jahre alt. Im Krimigenre gehört er zu den Geschichten, die eine Entführung mit komischen Momenten und dem Misstrauen innerhalb einer Gruppe verbinden.
Bilder





Besetzung & Stab
- Christopher Walken als Carlo Bartolucci
- Henry Thomas als Avery Chasten
- Sean Patrick Flanery als Max Minot
- Jay Mohr als Brett Campbell
- Jeremy Sisto als T.K.
- Johnny Galecki als Ira Reder
- Nina Siemaszko als Jennifer
- Denis Leary als Lono Veccio
- Jay Della als Bartender
- Nathan Dana Aldrich als Marcus
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Verfügbarkeit
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