Super High Me (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Blieden |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Komödie |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-10-13 |
| Budget | 600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (177 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Comedian macht sich selbst zum Versuchsobjekt: Doug Benson, seines Zeichens ehemaliger „Stoner of the Year“, will herausfinden, wie Marihuana tatsächlich auf Körper und Geist wirkt. Dafür verzichtet er dreißig Tage lang vollständig auf die Droge, um anschließend dreißig Tage lang in großen Mengen zu konsumieren. Zwischen Selbsttests und Alltagsbeobachtungen verhandelt der Film daneben die politisch aufgeladene Debatte um medizinisches Marihuana und positioniert Bensons persönliches Experiment als Ausgangspunkt für eine grundsätzlichere Auseinandersetzung mit dem Thema.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2007 unter der Regie von Michael Blieden. Im Zentrum steht Doug Benson selbst, der Comedians Sarah Silverman, Patton Oswalt und Jeff Ross zur Seite stehen. Die Mischung aus Dokumentarfilm und Komödie prägt die Anlage des Projekts von Beginn an.
Hinter den Kulissen
Dass gleich mehrere Stand-up-Comedians an einem Dokumentarfilm über Selbstversuche mit Marihuana beteiligt sind, verweist auf die komödiantische Grundhaltung des Films: Er nähert sich einem kontroversen Gesundheits- und Rechtsthema nicht über nüchterne Wissenschaft, sondern über die persönliche, oft ironisch gebrochene Perspektive eines Beteiligten, der sich selbst zum Experiment macht. Die Kombination aus Selbstbeobachtung und Talking-Heads-artigen Auftritten befreundeter Comedians deutet auf eine lockere, subjektive Erzählweise hin, die weniger auf abschließende medizinische Antworten zielt als auf die Erfahrung und die Debatte drumherum. Die Verbindung von individuellem Selbstversuch und gesellschaftlicher Diskussion über medizinisches Marihuana gibt dem Film zugleich eine Doppelstruktur: persönliche Anekdote einerseits, gesellschaftspolitischer Kommentar andererseits.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich „Super High Me“ im mittleren Feld – kein Titel mit breiter Resonanz, aber auch keiner, der durchgefallen ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2007 sind mittlerweile deutlich über fünfzehn Jahre vergangen, in denen sich die öffentliche Diskussion um medizinisches Marihuana in vielen Ländern verändert hat, was dem Film aus heutiger Sicht einen gewissen zeitdokumentarischen Charakter verleiht. Innerhalb komödiantisch grundierter Dokumentarfilme, die persönliche Selbstversuche als Erzählprinzip nutzen, bleibt er ein Beispiel für einen leichtfüßigen Zugang zu einem ernsthaften Thema.
Bilder





Besetzung & Stab
- Doug Benson als Self
- Sarah Silverman als Self
- Patton Oswalt als Self
- Jeff Ross als Self
- Gary Cohan als Self
- Robert Gore als Self
- Sean Tabibian als Self
- Paul F. Tompkins als Self
- Bob Odenkirk als Self
- Graham Elwood als Self
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Verfügbarkeit
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