Sweetie (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jane Campion |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-09-28 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (121 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kay ist ein Mensch, der sich an Ordnung und kleine Aberglauben klammert, um ihr Leben im Griff zu behalten. Mit ihrem Freund Louis scheint sich so etwas wie Normalität einzustellen, ein ruhiges Miteinander ohne große Ausschläge. Diese Ruhe hält nicht lange: Sweetie, Kays Schwester, taucht nach langer Abwesenheit wieder auf, laut, ungebremst und ohne Rücksicht auf die Regeln, nach denen Kay lebt. Mit ihr kommen alte Familiengeschichten zurück an die Oberfläche, Dinge, die lange verdrängt wurden. Die Beziehung zwischen Kay und Louis gerät unter diesen Druck zunehmend ins Wanken.
Entstehungsgeschichte
"Sweetie" entstand 1989 unter der Regie von Jane Campion. Die Hauptrollen übernehmen Geneviève Lemon als Sweetie, Karen Colston als Kay sowie Tom Lycos und Jon Darling. Der Film wird als Mischung aus Drama und Komödie geführt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie deutet darauf hin, dass der Film das Chaotische und potenziell Zerstörerische der Familiengeschichte nicht rein tragisch auflöst, sondern auch mit einem Blick für das Absurde erzählt. Die Konstellation zweier gegensätzlicher Schwestern – die eine kontrolliert und ängstlich, die andere impulsiv und grenzüberschreitend – legt eine Geschichte an, in der Ordnung und Unordnung ständig aufeinanderprallen. Dass die Rückkehr einer einzelnen Figur ausreicht, um eine bestehende Beziehung zu destabilisieren, verweist auf eine Familienstruktur, die schon vor Beginn der Handlung brüchig war. Die Erzählung scheint weniger auf äußere Ereignisse als auf das langsame Freilegen bereits vorhandener Risse zu setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich "Sweetie" im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten lässt – die Zahl der Stimmen ist zu gering für eine verlässliche Tendenz. Seit der Entstehung des Films sind mittlerweile 36 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die späten 1980er Jahre verortet, eine Zeit, in der unabhängige Dramen mit komödiantischen Untertönen im Kino ihren Platz hatten. Innerhalb dieser Genrekombination steht der Film für einen Ansatz, der familiäre Dysfunktion nicht ausschließlich ernst, sondern auch mit einem Sinn für das Groteske verhandelt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Geneviève Lemon als Dawn 'Sweetie'
- Karen Colston als Kay
- Tom Lycos als Louis
- Jon Darling als Gordon
- Dorothy Barry als Flo
- Andre Pataczek als Clayton
- Michael Lake als Bob
- Jean Hadgraft als Mrs. Schneller
- Paul Livingston als Teddy Schneller
- Louise Fox als Cheryl
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Verfügbarkeit
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