Switch - Ein mörderischer Tausch (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frédéric Schoendoerffer |
|---|---|
| Genre | Krimi, Action, Thriller |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-06-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (118 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sophie Malaterre ist arbeitslose Modedesignerin in Montreal, als ihr eine Website namens switch.com begegnet: Dort kann man für die Ferien die Wohnung mit einer fremden Person tauschen. Sophie entscheidet sich für eine Wohnung nahe dem Eiffelturm, die einer gewissen Bénédicte Serteaux gehört. Der Tausch wird vollzogen, Sophie reist an einem Samstagmorgen nach Paris. Schon am nächsten Morgen bricht die Polizei in die Wohnung ein und nimmt Sophie mitten im Bad fest. Kommissar Damien Forgeat verhört sie – in der Annahme, sie sei Bénédicte. Im Zuge des Verhörs erfährt Sophie, dass in ihrem eigenen Zimmer eine kopflose Leiche gefunden wurde und dass sämtliche Spuren ihrer Identität gelöscht wurden.
Entstehungsgeschichte
„Switch – Ein mörderischer Tausch“ entstand 2011 unter der Regie von Frédéric Schoendoerffer. In den Hauptrollen sind Éric Cantona, Karine Vanasse, Mehdi Nebbou und Aurélien Recoing zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Action und Thriller zeigt sich schon in der Ausgangssituation: Eine harmlose Alltagsidee – der Wohnungstausch im Urlaub – wird zum Ausgangspunkt für eine Identitätsverwechslung mit tödlichen Konsequenzen. Dass Sophie binnen eines Tages vom Feriengast zur Hauptverdächtigen wird, deutet auf eine Erzählweise, die auf schnelle Eskalation und Verunsicherung setzt statt auf einen ruhigen Krimiplot. Die Löschung aller Beweise ihrer Existenz verschärft das Motiv der ausgetauschten Identität zusätzlich und macht es zum eigentlichen Motor der Handlung, weniger die Aufklärung eines klassischen Mordfalls. Die transatlantische Anlage – Montreal und Paris – legt außerdem eine Geschichte nahe, die auf zwei Kontinenten funktioniert und Sophie in eine fremde Umgebung ohne Bezugspersonen versetzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,9 aus einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen mehr als ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an der schmalen Bewertungsbasis viel verändert hat. Innerhalb des Krimi-Thriller-Feldes reiht sich der Film mit seiner Verwechslungsprämisse in eine Gruppe von Titeln ein, die auf Identitätsverlust und Verdachtsumkehr setzen, ohne dass sich daraus eine besondere Stellung im Genre ablesen lässt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Éric Cantona als Damien Forgeat
- Karine Vanasse als Sophie Malaterre
- Mehdi Nebbou als Stéphane Defer
- Aurélien Recoing als Delors
- Karina Testa als Bénédicte Serteaux
- Niseema Theillaud als Alice Serteaux
- Bruno Todeschini als Verdier
- Maxim Roy als Claire Marras
- Sophie Faucher als Marianne Malaterre
- Karim Saleh als Kourosh
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Verfügbarkeit
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