Tòtò, Peppino und das leichte Mädchen (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Camillo Mastrocinque |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-08-23 |
| TMDB-Bewertung | 8 (381 Stimmen) |
Worum es geht
Auf einem kleinen Bauernhof leben die Brüder Antonio und Peppino, zwei nicht eben helle Köpfe, gemeinsam mit ihrer Schwester Lucia. Lucias Sohn Gianni hat einen anderen Weg eingeschlagen: Er studiert Medizin, fern vom Hof.
Dann trifft ein anonymer Brief ein, und mit ihm ist die Ruhe dahin. Der angehende Arzt, so heißt es darin, betreibe seine anatomischen Studien lieber an Mädchen, als im Hörsaal der Universität zu sitzen. Für Lucia ist das ein Schock. Sie wähnt ihren Sohn auf Abwegen und will ihn zur Vernunft bringen, und zwar persönlich. Mit den beiden Brüdern im Schlepptau reist die aufgebrachte Mutter nach Mailand. Was die drei dort erwartet und wie viel an den Vorwürfen gegen Gianni tatsächlich dran ist, bleibt zunächst offen.
Entstehungsgeschichte
Camillo Mastrocinque inszenierte die Komödie im Jahr 1956. Vor der Kamera stehen Totò und Peppino De Filippo, deren Namen sich auch im Titel wiederfinden, dazu Dorian Gray und Teddy Reno.
Dass der Titel zwei Namen aus der Besetzung voranstellt, sagt einiges über die Anlage des Films: Er setzt ganz auf das Zusammenspiel seiner beiden Hauptdarsteller und stellt es von Beginn an in den Vordergrund.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie und Liebesfilm, und beide Stränge ergeben sich unmittelbar aus der Ausgangslage. Die komische Seite trägt das ungleiche Brüderpaar, das vom Land in die Großstadt geschickt wird und dort zwangsläufig aneckt. Die romantische Seite liegt bei Gianni, dessen Liebesleben den ganzen Aufbruch überhaupt erst auslöst.
Bemerkenswert ist der Motor der Handlung: ein anonymer Brief, also eine Behauptung, deren Wahrheitsgehalt niemand kennt. Die Geschichte lebt von diesem Missverhältnis zwischen dem, was die Familie befürchtet, und dem, was sich in Mailand vorfinden lässt. Der Gegensatz zwischen bäuerlicher Enge und städtischer Freiheit liefert dabei den Rahmen, in dem sich die Situationskomik entfalten kann.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Durchschnitt von 8,0 von 10 Punkten steht der Film ausgesprochen gut da. Die Bewertungsbasis umfasst einige hundert Stimmen, ist also überschaubar, aber breit genug, um das hohe Ergebnis nicht als Zufall abzutun.
Seit dem Erscheinen sind 70 Jahre vergangen. Dass eine Komödie aus dieser Zeit heute noch Zuspruch in dieser Höhe findet, spricht für die Haltbarkeit ihres Grundeinfalls: Familienbande, ein Gerücht und ein Ausflug in eine fremde Welt funktionieren unabhängig vom Jahrzehnt. Innerhalb der Verbindung von Komödie und Liebesfilm gehört der Titel damit zu den besonders gut bewerteten Vertretern.
Bilder

Besetzung & Stab
- Totò als Antonio Caponi
- Peppino De Filippo als Peppino Caponi
- Dorian Gray als Marisa Florian
- Teddy Reno als Gianni Caponi
- Vittoria Crispo als Lucia Caponi
- Mario Castellani als Mezzacapa
- Nino Manfredi als Raffaele
- Linda Sini als Gabriella
- Salvo Libassi als amico di Marisa
- Luisa Ciampi als la figlia di gianni e Marisa
Weitere Filme von Camillo Mastrocinque
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.