TDR - The Devil's Rejects (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rob Zombie |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Krimi |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-07-22 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.901.859 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.604 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Monate nach den Ereignissen des Vorgängerfilms geht das Sheriff Department mit einer Großoffensive gegen die Familie Firefly vor.
Der Einsatz misslingt. Baby Firefly und Otis entkommen und treffen wieder auf Captain Spaulding. Sheriff Wydell nimmt die Verfolgung auf — und was ihn antreibt, unterscheidet sich bald kaum noch von dem, was er verfolgt.
Entstehungsgeschichte
Rob Zombie führte Regie und schrieb das Drehbuch. Produziert wurde der Film von Mike Elliott, Andy Gould, Marco Mehlitz, Michael Ohoven und Zombie.
Sid Haig spielt Captain Spaulding, Bill Moseley den Otis B. Driftwood, Sheri Moon Zombie die Baby Firefly, William Forsythe den Sheriff Wydell, Matthew McGrory den Tiny und Leslie Easterbrook die Mutter Firefly.
Die Kamera führte Phil Parmet, den Schnitt Glenn Garland, die Musik stammt von Tyler Bates.
Der Film ist in Deutschland ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die auffälligste Entscheidung betrifft die Perspektive. Der Film folgt den Tätern, nicht ihren Opfern, und verlangt vom Publikum, eine Fluchtgeschichte aus Sicht derer zu verfolgen, die geflohen werden müssen.
Der Sheriff ist dabei keine Gegenfigur im üblichen Sinn. Je weiter die Verfolgung fortschreitet, desto weniger unterscheidet ihn sein Vorgehen von dem der Verfolgten.
Roger Ebert las den Film als sehr dunkle Satire und ordnete ihn einem Publikum zu, das Horrorfilme kennt. James Berardinelli dagegen kritisierte die Schrecklichkeit des Films scharf.
Filmstarts warnte ausdrücklich vor der extremen Gewalt; das Lexikon des internationalen Films vermisste neue Akzente.
Einordnung & Wirkung
Die Freigabe ab 18 Jahren in Deutschland ist bei diesem Film die zu erwartende Einstufung.
Die Kritik zerfiel in zwei Lager, die kaum miteinander sprachen. Für Ebert war der Film eine bewusste Konstruktion mit satirischer Absicht; für Berardinelli schlicht abstoßend.
Beide beschreiben dasselbe Werk. Der Unterschied liegt darin, ob man die Perspektive der Täter als Kunstgriff versteht oder als Zumutung.
Was unbestritten bleibt: Der Film setzt die Handlung von „Haus der 1000 Leichen" fort und macht daraus eine Verfolgungsgeschichte — mit denselben Figuren, aber anderer Anlage.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sid Haig als Captain Spaulding / James Cutter
- Bill Moseley als Otis B. Driftwood
- Sheri Moon Zombie als Baby Firefly / Vera-Ellen
- William Forsythe als Sheriff John Quincy Wydel
- Ken Foree als Charlie Altamont
- Matthew McGrory als Tiny Firefly
- Leslie Easterbrook als Mother Firefly
- Geoffrey Lewis als Roy Sullivan
- Priscilla Barnes als Gloria Sullivan
- Dave Sheridan als Officer Ray Dobson
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Verfügbarkeit
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