Tenor (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude Zidi Jr. |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Musik |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-05-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7 (382 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Antoine stammt aus einem Vorort von Paris und will Rapper werden. Um über die Runden zu kommen, fährt er nebenbei Essen aus. Bei dieser Arbeit begegnet er Madame Loiseau, einer angesehenen Lehrerin an der Pariser Oper. Was sie von dem jungen Mann zu hören bekommt, verblüfft sie: eine rohe, ungeschulte Begabung, die sie nicht ungenutzt lassen will.
Loiseau öffnet ihm die Tür zur Welt der Oper, und Antoine wird einer ihrer Schüler. Zu Hause jedoch schweigt er. Weder seine Freunde noch seine Familie sollen von dem neuen Traum erfahren, weil er fürchtet, dass sie ihn nicht verstehen würden. Das Doppelleben lastet zunehmend auf ihm. Zwischen der vergoldeten, verkrampften Pariser Oberschicht und dem rauen, aber freien und vertrauten Viertel, in dem er groß geworden ist, muss Antoine seine eigene Stimme finden.
Entstehungsgeschichte
Claude Zidi Jr. inszenierte den Spielfilm, der 2022 erschien. Zur Besetzung gehören MB14, Michèle Laroque, Guillaume Duhesme und Marie Oppert. Die Handlung konzentriert sich auf das Verhältnis zwischen einem jungen Sänger und seiner Lehrerin, um das herum Freundeskreis und Familie als Gegenpol angelegt sind. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie, Drama und Musik. Diese Mischung lässt eine Erzählung erwarten, die ernste Fragen nach Herkunft und Zugehörigkeit stellt, sie aber mit leichterem Ton und musikalisch transportiert. Der Reiz der Anlage liegt im Zusammenprall zweier Ausdrucksformen: Rap aus der Vorstadt und Oper aus den prunkvollen Sälen der Hauptstadt.
Das Motiv des verheimlichten Talents trägt die Dramaturgie. Antoine muss nicht nur lernen zu singen, sondern auch aushalten, dass er in keiner der beiden Welten ganz aufgeht. Die Suche nach der eigenen Stimme ist dabei wörtlich wie im übertragenen Sinn gemeint.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 wird der Film ausgesprochen freundlich aufgenommen. Die Basis dafür bleibt mit einigen hundert Stimmen allerdings überschaubar, sodass das Urteil eher eine Tendenz als ein gefestigtes Bild wiedergibt.
Seit dem Erscheinen sind 4 Jahre vergangen. Innerhalb der Musikfilme reiht er sich in die Erzählungen vom unerwarteten Talent ein, das sich gegen Erwartungen des eigenen Umfelds behaupten muss, und setzt dabei auf den Kontrast zwischen sozialen Welten.
Bilder





Besetzung & Stab
- MB14 als Antoine Zerkaoui
- Michèle Laroque als Mme Loyseau
- Guillaume Duhesme als Didier
- Marie Oppert als Joséphine
- Maéva El Aroussi als Samia
- Louis de Lavignère als Maxime
- Roberto Alagna als Roberto Alagna
- Samir Decazza als Elio
- Stéphane Debac als Pierre
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Verfügbarkeit
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