Thérèse (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude Miller |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-05-27 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 12.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.408.087 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (116 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Thérèse stammt aus großbürgerlichem, linksintellektuellem Milieu und heiratet Bernard, einen wohlhabenden Forstbesitzer. Nicht Zuneigung treibt sie in diese Verbindung, sondern eine Mischung aus praktischen Überlegungen und einer eher philosophischen Haltung zur Ehe als Institution. Der erhoffte Ausbruch aus der Enge ihres Umfelds bleibt jedoch aus: Das Leben an der Seite des biederen, konventionellen Bernard entpuppt sich als eintönig und vorhersehbar, die Provinz als Käfig statt Freiheit. Als Bernard schwer erkrankt, gerät Thérèse in den Verdacht, damit zu tun zu haben – ein Verdacht, der ihre Ehe und ihre Stellung in der Gesellschaft in ein neues Licht rückt.
Entstehungsgeschichte
Der französische Spielfilm entstand 2012 unter der Regie von Claude Miller. In den Hauptrollen sind Audrey Tautou als Thérèse und Gilles Lellouche als Bernard zu sehen, an ihrer Seite stehen Anaïs Demoustier und Stanley Weber. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben und dem Drama zuzuordnen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist als klassisches Ehedrama angelegt, das sich ganz auf die innere Entwicklung seiner Protagonistin konzentriert: eine Frau, die sich aus rationalen, nicht emotionalen Gründen bindet und an den Erwartungen ihrer sozialen Klasse zu ersticken droht. Die Kombination aus bürgerlichem Milieu, provinzieller Enge und einem Verdachtsmoment gegen die Hauptfigur verleiht der Erzählung eine psychologische Spannung, die weniger auf äußere Handlung als auf die schrittweise Enthüllung eines inneren Konflikts setzt. Die Besetzung mit vier zentralen Figuren deutet auf ein Kammerspiel-artiges Beziehungsgeflecht hin, in dem private Verstrickungen im Mittelpunkt stehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich Thérèse im mittleren Bereich der Publikumsresonanz. Der Film liegt inzwischen mehr als ein Jahrzehnt zurück, ohne dass sich daraus eine gewachsene oder veränderte Wahrnehmung ablesen ließe. Innerhalb des Dramas positioniert er sich als ruhig erzähltes, figurenzentriertes Werk, das auf gesellschaftliche Zwänge und moralische Ambivalenz statt auf äußere Zuspitzung setzt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Audrey Tautou als Thérèse Desqueyroux
- Gilles Lellouche als Bernard Desqueyroux
- Anaïs Demoustier als Anne
- Stanley Weber als Jean Azevedo
- Yves Jacques als L'avocat de Thérèse Desqueyroux
- Francis Perrin als Monsieur Larroque
- Isabelle Sadoyan als Tante Clara
- Catherine Arditi als Madame de la Trave
- Jérôme Thibault als Deguilhem
- Max Morel als Balion
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Verfügbarkeit
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