The 12th Man - Kampf ums Überleben (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Harald Zwart |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 7.806.306 $ |
| Einspielergebnis | 9.567.121 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (634 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Troms in Norwegen, 1943: Jan Baalsrud ist einer von insgesamt zwölf Saboteuren, die von den Deutschen auf See überrascht und angegriffen werden. Elf von ihnen werden gefasst, verhört und gefoltert; nur Baalsrud kann entkommen. Schwerverletzt, klatschnass und mit nur 100 Metern Vorsprung flüchtet er in den gnadenlosen Winter Nordnorwegens. Die Gestapo unter Führung des brutalen Kommandanten Kurt Stage bleibt ihm dicht auf den Fersen. Ohne die Hilfe und den Mut all jener Landsleute, denen er auf seiner Flucht begegnet, wäre sein Schicksal besiegelt. Zwei Monate lang zieht sich dieser Weg hin.
Entstehungsgeschichte
Harald Zwart inszenierte den Film, der 2017 erschien und englischsprachig „The 12th Man“ heißt. Thomas Gullestad spielt Jan Baalsrud, Jonathan Rhys Meyers den Kommandanten Kurt Stage; ebenfalls beteiligt sind Marie Blokhus und Mads Sjøgård Pettersen. Die Freigabe gilt ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Kriegsfilm und Drama und beruht auf einer wahren Begebenheit. Daraus ergibt sich eine doppelte Verpflichtung: Der Kriegsfilm verlangt den äußeren Rahmen, das Drama den Blick auf den Einzelnen, der ihn aushalten muss. Die Anlage ist ungewöhnlich schmal – eine Figur, eine Bewegung, eine Landschaft, die ebenso gefährlich ist wie die Verfolger. Dass die Helfer ausdrücklich genannt werden, verschiebt die Geschichte weg von der Einzelleistung hin zu einer Kette von Entscheidungen, die andere unter Gefahr für sich selbst getroffen haben. Die Zahl im Titel verweist auf die Stellung der Hauptfigur innerhalb der Gruppe und macht aus einer bloßen Aufzählung ein Schicksal.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 stehen für ein zustimmendes Urteil auf noch schmaler Bewertungsgrundlage. Neun Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein vergleichsweise junger Titel in einem Genre, das lange von großen Schlachtdarstellungen geprägt war; hier steht stattdessen ein einzelner Überlebensweg im Mittelpunkt. Weil der Stoff auf einer wahren Begebenheit beruht, wiegt die Zurückhaltung der Erzählung schwerer als jeder Effekt: Es geht um reale Ereignisse und um Menschen, die dabei gefoltert wurden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Thomas Gullestad als Jan Baalsrud
- Jonathan Rhys Meyers als Kurt Stage
- Marie Blokhus als Gudrun Grønvoll
- Mads Sjøgård Pettersen als Marius Grønnvoll
- Martin Kiefer als Walter Wenders
- Vegar Hoel als Sigurd Eskeland
- Håkon Thorstensen Nielsen als Erik Reichelt
- Eirik Risholm Velle als Per Blindheim
- Daniel Frikstad als Gabriel Salvesen
- Alexander Zwart als Sjur Ludvigsen Trovåg
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Verfügbarkeit
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