The Bachelor Weekend (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Butler |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (116 Stimmen) |
Worum es geht
Fionnan hält nichts von archaischen Ritualen und will eigentlich gar keinen Junggesellenabschied feiern. Seine Verlobte Ruth sieht das anders und beauftragt seinen besten Freund Davin, trotzdem etwas zu organisieren – unter einer Bedingung: Ruths Bruder, genannt „The Machine“, muss dabei sein. Widerwillig plant Davin ein Wochenende mit Zelt im irischen Hinterland. Doch mit dem unberechenbaren „Machine“ an Bord verlieren die Männer schon bald Kompass, Zelt, Kleidung und ihre gesitteten Umgangsformen und müssen sich in der Wildnis behaupten.
Entstehungsgeschichte
„The Bachelor Weekend“ (Originaltitel „The Stag“) entstand 2013 unter der Regie von John Butler. Die Komödie ist mit Andrew Scott, Hugh O'Conor, Peter McDonald und Brian Gleeson besetzt. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte folgt einem vertrauten Muster der Männergruppen-Komödie: Ein zivilisierter Protagonist, der sich selbst über gesellschaftliche Konventionen definiert, wird in eine unkontrollierbare Situation gezwungen, die genau jene Konventionen Stück für Stück abbaut. Die Gegenüberstellung von Fionnans betont moderner, unmachohafter Haltung und der chaotischen Figur „The Machine“ liefert den zentralen Reibungspunkt, aus dem die Komik entsteht. Dass die Handlung ausschließlich in der Wildnis spielt und die Ausrüstung der Gruppe nach und nach verloren geht, verstärkt den Effekt der Regression: Die Figuren werden ihrer äußeren Zivilisationsmerkmale beraubt und auf sich selbst zurückgeworfen. Die reine Männerbesetzung unterstreicht, dass der Film seine Konflikte innerhalb dieser Gruppendynamik austrägt, ohne dass weitere Handlungsstränge nötig wären.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Über zehn Jahre nach seiner Entstehung reiht er sich in eine Vielzahl ähnlich gelagerter Komödien um Junggesellenabschiede ein, die auf das Motiv der außer Kontrolle geratenen Männerrunde setzen. Die vergleichsweise moderate Bewertung deutet darauf hin, dass der Film innerhalb dieses Genrefeldes eher solide als herausragend wahrgenommen wird.
Bilder

Besetzung & Stab
- Andrew Scott als Davin
- Hugh O'Conor als Fionnan
- Peter McDonald als The Machine
- Brian Gleeson als Simon
- Michael Legge als Little Kevin
- Andrew Bennett als Big Kevin
- Amy Huberman als Ruth
- Marcella Plunkett als Uli
- Justine Mitchell als Linda
- Amy De Bhrún als Rachel
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Verfügbarkeit
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