The Cut (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fatih Akin |
|---|---|
| Genre | Historie, Abenteuer, Mystery, Drama |
| Laufzeit | 138 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 16.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.232.140 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (108 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mardin im Jahr 1915: In einer Nacht treibt die türkische Gendarmerie alle armenischen Männer der Stadt zusammen, unter ihnen der Schmied Nazaret Manoogian, der von seiner Familie gerissen wird. Er übersteht die Gewalt, die über sein Volk hereinbricht, und erfährt Jahre später, dass seine Zwillingstöchter noch leben. Von diesem Moment an lässt ihn der Gedanke nicht mehr los, sie zu finden. Die Suche treibt ihn durch die Wüsten Mesopotamiens, über Havanna bis in die weiten, kargen Prärien North Dakotas. Unterwegs trifft er auf Menschen, die ihm mit Güte begegnen, aber auch auf solche, in denen sich das Schlimmste zeigt, zu dem Menschen fähig sind.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2014 und wurde von Fatih Akin inszeniert. In den Hauptrollen sind Tahar Rahim, Simon Abkarian, Makram J. Khoury und Hindi Zahra zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historie, Abenteuer, Mystery und Drama verweist auf einen Film, der ein reales historisches Verbrechen als Ausgangspunkt einer weit gespannten Reise nimmt. Die Struktur folgt der Form einer Odyssee: Ein einzelner Mensch durchquert Kontinente, begegnet unterschiedlichsten Figuren und wird dabei mit Extremen menschlichen Verhaltens konfrontiert. Dass die Geschichte von Mesopotamien über die Karibik bis in den amerikanischen Mittleren Westen führt, zeigt eine Erzählung, die bewusst auf großer geografischer Distanz und langen Zeiträumen aufgebaut ist, statt sich auf einen einzelnen Schauplatz zu beschränken. Der Mystery-Einschlag deutet zudem an, dass neben der historischen Rahmenhandlung auch unerklärliche oder zeichenhafte Momente eine Rolle spielen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeichnet sich kein einheitliches Bild ab, sondern eher eine verhaltene, geteilte Resonanz. Seit dem Erscheinen des Films sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung viel verändert hätte. Innerhalb des historischen Dramas nimmt der Film mit seinem Sujet und seiner episodischen, reiseförmigen Erzählweise eine Stellung ein, die sich von klassischeren, geradlinigeren Aufarbeitungen historischer Stoffe unterscheidet.
Bilder






Besetzung & Stab
- Tahar Rahim als Nazaret Manoogian
- Simon Abkarian als Krikor
- Makram J. Khoury als Omar Nasreddin
- Hindi Zahra als Rakel
- Kevork Malikyan als Hagob Nakashian
- Bartu Küçükçağlayan als Mehmet
- Zein Fakhoury als Young Arsinée
- Dina Fakhoury als Young Lucinée
- Trine Dyrholm als Orphanage Headmistress
- Arsinée Khanjian als Frau Nakashian
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Verfügbarkeit
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