The Happiness of the Katakuris (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Takashi Miike |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Horror |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-02-23 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (232 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Katakuris sind auf den ersten Blick eine ganz gewöhnliche japanische Familie, vier Generationen unter einem Dach. Vater Masao hat sich seinen großen Wunsch erfüllt und irgendwo im Grünen ein kleines Gasthaus eröffnet. Voller Vorfreude wartet die Familie auf den ersten Gast. Als er endlich eintrifft, bringt er sich in seinem Zimmer um. Ein Selbstmord als Auftaktgast gilt im abergläubischen Japan als denkbar schlechtes Omen für ein neues Geschäft, also wird die Leiche kurzerhand verscharrt. Doch dabei bleibt es nicht: Ein zweiter Gast folgt, dann ein dritter, und die Familie gerät zunehmend in eine Lage, die sie mit Verdrängung und Improvisation zu bewältigen versucht.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2002 und wurde von Takashi Miike inszeniert. Zur Besetzung gehören 沢田研二, 松坂慶子, 武田真治 und Naomi Nishida, die die Mitglieder der Familie Katakuri verkörpern.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und Horror deutet an, wie unterschiedlich die Tonlagen hier nebeneinanderstehen: eine Familie, die eigentlich ein harmonisches Idyll aufbauen wollte, wird mit dem Tod konfrontiert und reagiert darauf nicht mit Trauer oder Ermittlungsarbeit, sondern mit dem Versuch, den Schein zu wahren. Die immer gleiche Wiederholung – ein Gast stirbt, dann noch einer – gibt der Geschichte einen fast mechanischen, absurden Rhythmus, der die Grenze zwischen Komik und Schrecken verwischt. Dass gleich vier Generationen im Zentrum stehen, verweist auf ein Familiengefüge, das trotz der Katastrophen zusammenhalten muss, weil es keine Alternative kennt. Die Anlage der Handlung, die eine an sich harmlose Situation immer weiter eskalieren lässt, erzählt weniger von einem klassischen Kriminalfall als von einer Familie, die ihre eigene Fassade um jeden Preis aufrechterhalten will.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Titel in einem soliden, aber nicht überwältigend breiten Meinungsbild. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind mehr als zwei Dekaden vergangen, ohne dass sich daran offenbar viel geändert hat – die Bewertungsbasis bleibt schmal. Innerhalb der Schnittmenge von Komödie, Drama und Horror nimmt der Film mit seiner Mischung aus familiärem Alltag und makabren Zwischenfällen eine eigenwillige Position ein, die sich klaren Genrezuordnungen entzieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kenji Sawada als Masao Katakuri
- Keiko Matsuzaka als Terue Katakuri
- Shinji Takeda als Masayuki Katakuri
- Naomi Nishida als Shizue Katakuri
- Kiyoshiro Imawano als Richard Sagawa
- Tetsuro Tamba als Granpa Jinpei Katakuri
- Naoto Takenaka als TV Reporter / Singer
- Tamaki Miyazaki als Yurie Katakuri
- Takashi Matsuzaki als Utanomi
- Yoshiki Arizono als Father of the Poor Family
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Verfügbarkeit
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