The Last Winter (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Larry Fessenden |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-09-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (246 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Weite Nordalaskas wartet eine kleine Mannschaft der North Industries Organisation darauf, mit Ölbohrungen beginnen zu können. Doch der Aufbau stockt: Eine Eisstraße zur Basis lässt sich derzeit nicht anlegen, die notwendigen Maschinen bleiben aus. Während Leiter Ed Pollack, Maxwell, Motor und Abby, Eds frühere Geliebte, die Zeit überbrücken, soll der Naturschützer Hoffman prüfen, ob die Landschaft für die geplanten Arbeiten überhaupt geeignet ist. Auffällig ist vor allem eines: Die Temperaturen steigen unaufhörlich. Aus der erzwungenen Untätigkeit wird zunehmend ein Zustand der Beklemmung, denn in der Station beginnen sich mysteriöse Vorfälle zu häufen, und einzelne Mitglieder der Crew scheinen die Kontrolle über sich zu verlieren.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2006 unter der Regie von Larry Fessenden. Zur Besetzung gehören Ron Perlman, James Le Gros, Connie Britton und Zach Gilford. Freigegeben ist der Titel ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Thriller trifft hier auf ein Setting, das durch Isolation und Kälte geprägt ist – eine kleine Gruppe, abgeschnitten in einer lebensfeindlichen Umgebung, deren äußere Bedrohung zunächst unklar bleibt. Dass die Handlung explizit auf steigende Temperaturen und stockende Ölbohrarbeiten verweist, verankert das Geschehen in einem konkreten wirtschaftlichen und klimatischen Kontext, statt bloß eine austauschbare Wildnis-Kulisse zu liefern. Die Konstellation aus Vorgesetztem, ehemaliger Partnerin und einem von außen kommenden Naturschützer sorgt zusätzlich für zwischenmenschliche Spannungen, die parallel zu den unheimlichen Ereignissen wirken. Erzählerisch setzt der Film also auf ein langsames Zermürben der Figuren, bevor das eigentliche Ausmaß des Geschehens sichtbar wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich der Skala – ein Ergebnis, das auf ein geteiltes, nicht überwältigend begeistertes Publikum hindeutet. Seit dem Erscheinen 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühes Beispiel für Horrorstoffe erscheinen lässt, die Klimathematik mit klassischen Genremitteln der Isolation und des schleichenden Wahnsinns verbinden.
Bilder





Besetzung & Stab
- Ron Perlman als Ed Pollack
- James Le Gros als James Hoffman
- Connie Britton als Abby Sellers
- Zach Gilford als Maxwell McKinder
- Kevin Corrigan als Motor
- Jamie Harrold als Elliot Jenkins
- Pato Hoffmann als Lee Means
- John Speredakos als Weatherman
- Joanne Shenandoah als Dawn Russell
- Larry Fessenden als Charles Foster
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Verfügbarkeit
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