The Raffle (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francesco Laudadio |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-11-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (221 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Francesca steht nach dem Tod ihres Mannes vor einem doppelten Schock: Sie erfährt von seiner Untreue und von Schulden, die ihr gesamtes bisheriges Leben infrage stellen. Auf Rat ihres besten Freundes Cesare, eines Anwalts, verkauft sie nach und nach alles, was ihr geblieben ist – Haus, Schmuck, Pelze, schließlich die Yacht. Das verschafft ihr eine Atempause, aber keine Perspektive. Jobangebote bleiben aus, und am Ende trifft sie eine radikale Entscheidung: Sie richtet eine Lotterie aus, deren Hauptpreis sie selbst ist. Wie diese Geschichte ausgeht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
"The Raffle" entstand 1991 unter der Regie von Francesco Laudadio als Spielfilm mit Dramengenre. In den Hauptrollen sind Monica Bellucci, Giulio Scarpati, Massimo Ghini und Paolo Busiri Vici D'Arcevia zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangslage – eine Witwe, die vom finanziellen Ruin in eine existenzielle Notlage gedrängt wird – zeigt, wie konsequent der Film soziale Abhängigkeit und persönliche Würde gegeneinander stellt. Dass Francescas Schönheit von Anfang an betont wird, während ihr gleichzeitig jede berufliche Perspektive verwehrt bleibt, macht deutlich, worauf die Erzählung hinausläuft: Der eigene Körper wird zum letzten verbliebenen Vermögenswert. Die Freundschaft zu Cesare, der als Anwalt eigentlich für Ordnung und Absicherung stehen sollte, ihr aber letztlich nur beim Ausverkauf ihrer Existenz zur Seite steht, verstärkt diesen bitteren Grundton. Als reines Drama verzichtet der Film auf komödiantische Distanz und nimmt die Zuspitzung ernst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer eher überschaubaren, noch vierstelligen Stimmenzahl bewegt sich "The Raffle" im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen ließe. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1991 und heute liegen mehr als drei Jahrzehnte, in denen sich der Film offenbar nur ein kleines, aber beständiges Publikum bewahrt hat. Innerhalb des Dramengenres steht er für eine Erzählung, die gesellschaftliche Abhängigkeiten von Frauen über eine zugespitzte, fast parabelhafte Situation verhandelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Monica Bellucci als Francesca
- Giulio Scarpati als Antonio
- Massimo Ghini als Cesare
- Paolo Busiri Vici D'Arcevia
- Elena Cantarone als Serena
- Carla Cassola
- Sandra Collodel als Carla
- Paolo De Vita als Sandro
- Gianluca Favilla als Enrico
- Giulia Macchietti als Giulia
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Verfügbarkeit
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