The Ruling Class (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Medak |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 154 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-05-24 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (102 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein tödlicher Unfall bringt den Earl of Gurney um sein Leben, und ausgerechnet sein Sohn Jack erbt das Familienanwesen. Jack ist kein gewöhnlicher Adliger: Er singt und tanzt durch die Räume und hält sich für die Wiedergeburt von Jesus Christus. Für die restliche Familie ist das ein Problem, denn ein derart auffälliges Verhalten passt schlecht zu einem Erbe von Rang und Vermögen. Also schmieden die Verwandten Pläne, um Jack das Erbe zu entziehen oder ihn zumindest von seinen Vorstellungen zu heilen. Die Versuche, ihn in ein normales Adelsleben zurückzuzwingen, geraten zunehmend aus der Kontrolle und führen zu Konsequenzen, die niemand vorausgesehen hat.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1972 unter der Regie von Peter Medak. In den Hauptrollen sind Peter O'Toole, Alastair Sim, Arthur Lowe und Harry Andrews zu sehen. Es handelt sich um eine Komödie mit dramatischen Zügen, die das Geschehen um Erbe, Wahn und Familie in eine ungewöhnliche Mischung aus Situationskomik und ernsteren Untertönen kleidet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Ein Todesfall unter absurden Umständen, ein Erbe, der sich für eine religiöse Figur hält, und eine Familie, die zwischen Habgier und vermeintlicher Fürsorge taumelt. Die Ausgangslage bietet reichlich Stoff für groteske Situationen, ohne dass die ernsten Themen – psychische Erkrankung, Machtmissbrauch, familiäre Interessen – dabei verschwinden. Dass die Besetzung mit erfahrenen Darstellern wie O'Toole, Sim, Lowe und Andrews besetzt ist, deutet auf ein Ensemble hin, das sowohl komische als auch dramatische Register bedienen kann.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Skala – ein Hinweis darauf, dass er polarisiert oder zumindest kein einheitliches Urteil hervorruft. Seit dem Erscheinen 1972 sind mittlerweile über fünf Jahrzehnte vergangen, was ihn zeitlich klar in eine frühere Phase des britischen Komödien- und Dramaschaffens einordnet. Innerhalb der Genremischung aus Komödie und Drama nimmt er mit seiner Prämisse – Adel, Wahnsinn, Erbschaftsstreit – eine eigenwillige Position ein, die sich weniger an klassischen Erwartungen eines der beiden Genres orientiert als an ihrer Reibung.
Bilder




Besetzung & Stab
- Peter O'Toole als Jack 14th Earl of Gurney
- Alastair Sim als Bishop Lampton
- Arthur Lowe als Tucker
- Harry Andrews als 13th Earl of Gurney
- Coral Browne als Lady Claire Gurney
- Michael Bryant als Dr. Herder
- Nigel Green als McKyle
- William Mervyn als Sir Charles Gurney
- Carolyn Seymour als Grace Shelley
- James Villiers als Dinsdale
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