The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Gondry |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-06-25 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.524.340 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (869 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Tod seines Vaters in Mexiko kehrt Stéphane auf Bitten der Mutter nach Paris zurück. Was ihn dort erwartet, ist bescheiden: eine Anstellung als Illustrator in einem kleinen Betrieb für Werbekalender und eine Nachbarin, Stéphanie, die zum Zeitvertreib Stofftiere näht. Stéphane ist ein junger Kreativer, der Wirklichkeit und Traum beständig verwechselt, und er verliebt sich in sie. Im Traum wirbt er um sie; wach baut er ihr mechanische Figuren und unwahrscheinliche Zeitmaschinen. Nur decken sich Traum und Wirklichkeit in der Liebe fast nie, und genau dort setzt der Film an.
Entstehungsgeschichte
Michel Gondry führte bei dem 2006 erschienenen Film Regie. Gael García Bernal spielt den Träumer, Charlotte Gainsbourg die Nachbarin; Miou-Miou und Alain Chabat ergänzen die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab sechs Jahren. Der Film verbindet Komödie, Drama und Fantasy.
Hinter den Kulissen
Diese Dreierkombination beschreibt kein Nebeneinander, sondern eine Verschränkung. Das Fantastische ist hier nicht Weltentwurf, sondern Innenansicht: Es zeigt, wie eine Figur ihre Umgebung wahrnimmt. Damit verschiebt sich auch die Rolle des Zuschauers, der laufend abwägen muss, was er gerade sieht. Die Komik ergibt sich aus dem Missverhältnis zwischen dem Aufwand der gebastelten Liebesbeweise und ihrer Wirkung, das Dramatische aus der Einsicht, dass eine im Traum gelungene Werbung wach nicht gilt. Auffällig ist die Wahl der Berufe: Ein Illustrator für Werbekalender und eine Frau, die Stofftiere näht, treffen sich im Selbstgemachten, bevor sie sich als Menschen treffen. Dass der Film mit einem Todesfall und einer Rückkehr einsetzt, gibt dieser Bastelei zudem einen Grund, der nie ausgesprochen werden muss.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ist ein guter Wert, der zugleich zeigt, dass die Beteiligung überschaubar bleibt. Filme, die ihr Publikum vor Deutungsarbeit stellen, sammeln selten breite Zustimmung. 20 Jahre nach dem Erscheinen steht der Titel für eine Spielart der Fantasy, die ohne fremde Welten auskommt und ihre Bilder aus dem Kopf einer einzigen Figur bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gael García Bernal als Stéphane
- Charlotte Gainsbourg als Stéphanie
- Miou-Miou als Christine Miroux
- Alain Chabat als Guy
- Emma de Caunes als Zoé
- Aurélia Petit als Martine
- Sacha Bourdo als Serge
- Pierre Vaneck als Mr. Pouchet
- Stéphane Metzger als Sylvain
- Alain de Moyencourt als Gérard
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Verfügbarkeit
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