The Tempest - Der Sturm (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julie Taymor |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Komödie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-09-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 346.594 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (138 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einer abgelegenen Insel lebt Prospera mit ihrer Tochter, verbannt von ihrem eigenen Bruder, der sie ihrer Macht und ihres Titels enthob. Der Hintergrund ist eine Zeit, in der Frauen, die sich mit Magie und Alchemie beschäftigten, schnell der Hexerei bezichtigt wurden – ein Verdacht, der Prospera selbst getroffen hat und der ihr Schicksal bestimmte. Auf einem kaum seetauglichen Boot gelangte sie einst an diesen Ort, an dem sie sich seither behaupten muss. Zentral ist der Konflikt mit Caliban, dem entstellten Sohn einer Hexe, der die Insel als seine eigene betrachtet. Zwischen den beiden entwickelt sich ein Machtkampf, der die Geschichte trägt, ohne dass hier vorwegzunehmen wäre, wie er sich auflöst.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2010 unter der Regie von Julie Taymor und basiert auf Shakespeares Stück, wobei die zentrale Figur des Zauberers hier als Frau angelegt ist – Prospera statt Prospero. In den Hauptrollen sind Helen Mirren, Felicity Jones, Reeve Carney und David Strathairn zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Fantasy und Komödie verweist auf eine Erzählung, die zwischen ernsten Themen und leichteren, ironischen Tönen wechselt. Dass die Hauptfigur zur Frau umgeschrieben wurde, verschiebt den Blick auf den Stoff: Aus der Vertreibung eines Herrschers wird die Geschichte einer Frau, deren Wissen und Fähigkeiten als bedrohlich gelten und die dafür verfolgt wird. Der Machtkampf mit Caliban, dem "entstellten Hexensohn", spiegelt diese Grundspannung zwischen Aussenseitertum und Anspruch auf Autorität. Die Besetzung mit renommierten Namen wie Helen Mirren in der zentralen Rolle deutet auf ein Werk, das den klassischen Text ernst nimmt und ihm dennoch eine eigene Note verleihen will.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,3 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld dessen, was Literaturverfilmungen dieser Art erreichen. Seit der Veröffentlichung 2010 sind mittlerweile 15 Jahre vergangen, ohne dass sich daran etwas Grundlegendes geändert hätte. Innerhalb der zahlreichen Bearbeitungen von Shakespeares Werk markiert diese Version vor allem durch die Umdeutung der Hauptfigur einen eigenständigen Ansatz, dessen Resonanz beim Publikum bislang verhalten blieb.
Bilder








Besetzung & Stab
- Helen Mirren als Prospera
- Felicity Jones als Miranda
- Reeve Carney als Prince Ferdinand
- David Strathairn als King Alonso
- Tom Conti als Gonzalo
- Alan Cumming als Sebastian
- Chris Cooper als Antonio
- Ben Whishaw als Ariel
- Russell Brand als Trinculo
- Alfred Molina als Stephano
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Verfügbarkeit
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