Frida (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julie Taymor |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-08-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 56.298.474 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (2.219 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mexiko, Anfang des 20. Jahrhunderts: Die junge, lebenslustige Frida Kahlo genießt ihr Teenagerdasein in vollen Zügen – bis ein tragischer Unfall das ungestüme Mädchen ans Bett fesselt. Aus dieser erzwungenen Ruhe heraus, getrieben von ihrem unerschütterlichen Lebensmut, fängt sie an zu malen. In gefühlsgewaltigen Bildern gibt sie ihren Träumen, ihren Sehnsüchten und den nicht enden wollenden Schmerzen Ausdruck. Nach ihrer Genesung wird der berühmte Maler Diego Rivera auf sie aufmerksam. Die beiden verlieben sich, heiraten und leben eine der aufregendsten und verrücktesten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts.
Entstehungsgeschichte
Die Regie übernahm Julie Taymor; erschienen ist der Film 2002. Salma Hayek Pinault spielt die Titelfigur, Alfred Molina steht ihr gegenüber, dazu kommen Mía Maestro und Patricia Reyes Spíndola. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm sind die beiden Gattungen, und die Reihenfolge trifft die Anlage: Die Liebesgeschichte setzt erst ein, nachdem die Hauptfigur bereits gezeichnet ist. Der Unfall steht am Anfang, das Malen entsteht aus der Unbeweglichkeit, und erst danach kommt Rivera ins Bild. Diese Abfolge sorgt dafür, dass die Künstlerin nicht durch die Beziehung erklärt wird, sondern die Beziehung durch die Künstlerin. Der Stoff behandelt zugleich körperlichen Schmerz als Dauerzustand, nicht als überwundene Episode – die Bilder entstehen ausdrücklich auch aus den nicht enden wollenden Schmerzen. Dass ein Leben erzählt wird, in dem gemalte Bilder das zentrale Ausdrucksmittel sind, verlangt der Verfilmung ab, Innerlichkeit sichtbar zu machen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung deutlich im oberen Bereich der Skala, und zwar bei einer Stimmenzahl, die auf ein aufmerksames, nicht auf ein massenhaftes Publikum schließen lässt. Vierundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie das Künstlerdrama zwischen Lebensgeschichte und Werkbetrachtung vermittelt – und wie stark es dabei auf eine tragende Hauptdarstellerin angewiesen ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Salma Hayek Pinault als Frida Kahlo
- Alfred Molina als Diego Rivera
- Mía Maestro als Cristina Kahlo
- Patricia Reyes Spíndola als Matilde Kahlo
- Edward Norton als Nelson Rockefeller
- Antonio Banderas als David Alfaro Siqueiros
- Diego Luna als Alejandro
- Roger Rees als Guillermo Kahlo
- Ashley Judd als Tina Modotti
- Saffron Burrows als Gracie
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Verfügbarkeit
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