The Wind (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Emma Tammi |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Western |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-05-05 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (369 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Amerika im 19. Jahrhundert: Lizzy und ihr Ehemann leben in der Einsamkeit der Prärie, wo der Wind unablässig heult. Ihr Alltag ist karg, die Weite um sie herum kennt kaum Abwechslung. Umso größer ist Lizzys Freude, als ein weiteres Ehepaar in die Nähe zieht und die Abgeschiedenheit ein wenig aufzubrechen scheint.
Doch diese Freude währt nicht lange. Lizzy leidet zunehmend unter dem Gefühl, von einer dämonischen Präsenz verfolgt zu werden. Was als vages Unbehagen beginnt, wird zu einer Bedrohung, die sie Stück für Stück in den Wahnsinn zu treiben scheint. Ob die Gefahr wirklich von außen kommt oder in ihr selbst entsteht, verschwimmt immer mehr. Die Grenze zwischen Realität und Traum wird dabei selbst zum Schauplatz der Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Emma Tammi inszenierte den Film, der 2018 erschien. Zur Besetzung gehören Caitlin Gerard, Ashley Zukerman, Julia Goldani Telles und Miles Anderson. Eine Handlung um zwei Ehepaare in der Einöde deutet auf ein kleines, eng geführtes Ensemble hin. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination ist ungewöhnlich: Horror, Mystery und Western treffen aufeinander. Der Western liefert Zeit und Raum, die endlose Prärie und die Härte eines Lebens fernab jeder Gemeinschaft. Der Horror bringt die dämonische Bedrohung ins Spiel, und das Mystery hält offen, was davon wirklich ist.
Gerade diese Verbindung ist aufschlussreich. Die Isolation, die im Western oft für Freiheit steht, wird hier zur Quelle der Angst. Der ständig heulende Wind, der schon im Titel steckt, ist mehr als Kulisse, er wird zum Sinnbild einer Umgebung, die zermürbt. Als Psychohorror setzt der Film weniger auf äußere Schockeffekte als auf die schleichende Verunsicherung seiner Hauptfigur. Das Publikum teilt Lizzys Perspektive und damit auch ihre Zweifel, was wahr ist und was nicht.
Einordnung & Wirkung
5,7 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen deuten auf ein geteiltes Echo hin. Das passt zu einem Film, der Genres mischt und eher auf Atmosphäre als auf klare Antworten setzt: Wer Eindeutigkeit erwartet, dürfte enttäuscht sein, wer Mehrdeutigkeit schätzt, eher angetan.
Acht Jahre nach seinem Erscheinen besetzt der Film eine Nische zwischen Western und psychologischem Horror. Wer Geschichten mag, in denen Einsamkeit und Landschaft selbst zur Bedrohung werden, findet hier einen eigenwilligen Beitrag.
Bilder








Besetzung & Stab
- Caitlin Gerard als Lizzy Macklin
- Ashley Zukerman als Isaac Macklin
- Julia Goldani Telles als Emma Harper
- Miles Anderson als The Reverend
- Dylan McTee als Gideon Harper
- Martin Patterson als Eli
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Verfügbarkeit
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