The Zero Theorem (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terry Gilliam |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Science Fiction |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 770.706 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (1.389 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Leth Qohen ist ein Computergenie, das seine Fähigkeiten in vollständiger Zurückgezogenheit einsetzt. Er lebt allein in der ausgebrannten Ruine einer alten Kapelle und arbeitet an einem geheimen Projekt, das den Sinn der menschlichen Existenz erforschen soll — oder deren Abwesenheit. Beobachtet wird er dabei von den sogenannten Mancams, den Augen und Ohren einer schattenhaften, sagenumwobenen Instanz, die nur das Management genannt wird. Unterbrochen wird die Einsamkeit selten: von Besuchen einer Frau namens Bainsley, mit der ihn vor allem virtueller Sex verbindet, und von dem jungen Bob, der ihm bei der Lösung des Projekts hilft. Bob hat einen Anzug entwickelt, mit dem Leth in sein eigenes Inneres blicken kann; so wird der Wissenschaftler zum Untersuchungsgegenstand seiner eigenen Arbeit und beginnt, die eigene Seele zu dokumentieren.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2013 und wurde von Terry Gilliam inszeniert. Christoph Waltz, David Thewlis, Mélanie Thierry und Lucas Hedges bilden die Besetzung — ein kleiner Kreis, was zu einer Geschichte passt, in der fast alles an einem einzigen Ort und um eine einzige Figur herum geschieht. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Fantasy und Science-Fiction greifen hier so ineinander, dass keine der drei Richtungen die Führung übernimmt. Die technische Ausstattung — Überwachungskameras, virtuelle Begegnungen, ein Anzug für die Innenschau — dient nicht der Zukunftsschilderung, sondern der Zuspitzung eines Zustands: Ein Mensch soll ausrechnen, ob sein Dasein einen Sinn hat, und wird dabei ununterbrochen beobachtet. Dass der Auftraggeber nur als Management auftritt, hält die Machtverhältnisse absichtlich unscharf.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 bei über tausend Stimmen liegt die Bewertung im mittleren Bereich, was bei einem Stoff, der bewusst sperrig bleibt, wenig überrascht. 13 Jahre nach dem Erscheinungsjahr fällt vor allem auf, wie selbstverständlich der Film Dauerbeobachtung als Arbeitsbedingung behandelt. Die über tausend abgegebenen Stimmen sprechen für ein begrenztes, aber aufmerksames Publikum. Innerhalb der Science-Fiction gehört der Titel zu den Arbeiten, die keine Welt entwerfen, sondern eine Versuchsanordnung, und die ihre Figur eher aushalten als erlösen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christoph Waltz als Qohen Leth
- David Thewlis als Joby
- Mélanie Thierry als Bainsley
- Lucas Hedges als Bob
- Matt Damon als Management
- Ben Whishaw als Doctor 3
- Tilda Swinton als Dr. Shrink-Rom
- Sanjeev Bhaskar als Doctor 1
- Rupert Friend als TV Presenter
- Peter Stormare als Doctor 2
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Verfügbarkeit
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