Tim's Vermeer (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Teller |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-12-06 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (173 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tim Jenison, ein Erfinder aus Texas, stellt sich einer Frage, die die Kunstgeschichte seit Langem beschäftigt: Wie gelang es dem niederländischen Maler Johannes Vermeer, seine Bilder mit einem fotografischen Realismus zu malen, lange bevor die Fotografie überhaupt erfunden wurde. Jenisons Suche nach einer Antwort zieht sich über ein Jahrzehnt und führt ihn nach Holland, an die Nordküste Yorkshires zu einem Treffen mit dem Künstler David Hockney und schließlich sogar in den Buckingham Palace. Was er auf diesem Weg herausfindet, bleibt ebenso offen wie der Ausgang seines Projekts selbst.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2013 und wurde von Teller inszeniert, der auch selbst vor der Kamera steht. Neben ihm sind Tim Jenison, Penn Jillette und Martin Mull zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verzichtet die Erzählung auf eine fiktive Handlung und begleitet stattdessen einen realen Menschen bei einem selbst gesetzten, jahrelangen Vorhaben. Die Anlage der Geschichte, die von Texas über Holland bis nach Yorkshire und London reicht, macht deutlich, dass es sich um eine ausgedehnte Recherchereise handelt, die Kunstgeschichte, Technikgeschichte und persönliche Besessenheit miteinander verbindet. Dass mit David Hockney ein bildender Künstler als Gesprächspartner auftaucht, deutet an, dass der Film nicht nur Jenisons eigene Versuche zeigt, sondern auch die Perspektive der Kunstwelt einbezieht. Die Beteiligung von Penn Jillette und Martin Mull neben Jenison und Teller selbst lässt vermuten, dass der Film auch von persönlichen Beziehungen und Gesprächen zwischen den Beteiligten getragen wird, nicht allein von nüchterner Wissensvermittlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeigt sich, dass der Film ein überschaubares, aber recht zustimmendes Publikum gefunden hat. Seit seinem Erscheinen 2013 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich am Kern der erzählten Geschichte etwas ändert: eine ungewöhnliche, jahrelange Suche nach einer kunsthistorischen Erklärung. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht der Titel damit für einen Ansatz, der ein spezielles, kunstinteressiertes Publikum anspricht, ohne auf große Zuschauerzahlen ausgelegt zu sein.
Bilder




Besetzung & Stab
- Tim Jenison als Himself
- Penn Jillette als Himself
- Martin Mull als Himself
- Teller als Himself
- Philip Steadman als Himself
- David Hockney als Himself
- Colin Blakemore als Himself
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Verfügbarkeit
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