Titeuf - Der Film (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Zep |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-04-06 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.970.489 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (146 Stimmen) |
Worum es geht
Titeuf hat andere Sorgen als den Schulstoff. Seine Gedanken kreisen um Nadia, in die er verliebt ist, und ein Liebesbrief an sie soll das klarstellen. Stattdessen landet die Nachricht in den Händen seiner Mutter, und damit beginnt eine Kette von Missgeschicken. In der Schule sorgt sein Verhalten dafür, dass er beim Rektor vorstellig werden muss, zuhause droht die Trennung seiner Eltern, und zu allem Überfluss wird er als Einziger nicht zu Nadias Geburtstagsparty eingeladen. Titeuf gibt sich damit nicht zufrieden und schmiedet einen Plan, mit dem er die verschiedenen Fronten seines Lebens wieder ins Lot bringen will.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm entstand 2011 unter der Regie von Zep. Die französischen Stimmen sprechen Donald Reignoux, Mélanie Bernier, Nathalie Homs und Sam Karmann.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Animation, Komödie, Drama und Liebesfilm zeigt, dass der Film mehr sein will als reine Kinderunterhaltung. Die kindliche Perspektive auf große Themen wie Trennung der Eltern, soziale Ausgrenzung und erste Verliebtheit erlaubt es, ernste Konflikte mit komödiantischer Leichtigkeit zu erzählen, ohne sie zu verharmlosen. Dass gleich mehrere Schauplätze des Lebens des Protagonisten – Schule, Elternhaus, Freundeskreis – gleichzeitig aus den Fugen geraten, gibt der Geschichte eine episodenhafte Struktur, in der ein einziger Auslöser, der verlorene Brief, mehrere Handlungsstränge in Bewegung setzt. Der Plan, den Titeuf am Ende entwickelt, deutet darauf hin, dass die Erzählung auf eine kindliche Problemlösung zusteuert, die die verschiedenen Konflikte wieder zusammenführt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 aus einer eher schmalen Zahl von rund 146 abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Meinungsbild ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen mehr als zehn Jahre vergangen, was den Titel innerhalb der Animationsfilme mit Kindern und Jugendlichen im Zentrum in eine Zeit einordnet, in der solche Genremischungen aus Alltagskomödie und ernsteren Familienthemen keine Seltenheit waren. Innerhalb dieses Feldes positioniert sich der Film als kleinere, auf eine kindliche Figur zugeschnittene Erzählung mit begrenztem Rezeptionsecho.
Bilder






Besetzung & Stab
- Donald Reignoux als Titeuf / Hugo (voice)
- Mélanie Bernier als Nadia (voice)
- Nathalie Homs als Manu / Zizie (voice)
- Sam Karmann als Papa (voice)
- Zabou Breitman als Maman (voice)
- Maria Pacôme als Mémé (voice)
- Jean Rochefort als Pépé (voice)
- Michael Lonsdale als Le psy (voice)
- Jean-Luc Couchard als Le psy imaginaire (voice)
- Danièle Hazan als Maîtresse (voice)
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Verfügbarkeit
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