Tod im Spiegel (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wolfgang Petersen |
|---|---|
| Genre | Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 22.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (238 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
David Merrick überlebt einen Unfall, der ihn beinahe das Leben gekostet hätte, und die Ärzte bringen seinen Körper wieder zusammen. Was sie nicht heilen können, ist sein Gedächtnis: David weiß nichts mehr über sich selbst, keine Erinnerung an seine Identität, keine Spur seiner Vergangenheit. Also beginnt er, sich ein neues Leben aufzubauen, ohne zu ahnen, dass sein altes Leben ihn längst wieder eingeholt hat. Alle um ihn herum scheinen mehr über ihn zu wissen als er selbst, seine Frau, seine Bekannten, offenbar auch Menschen mit eigenen Interessen an seiner Vergangenheit. Der Privatdetektiv Gus Klein wird beauftragt, das frühere Leben Davids aufzuklären, und stößt dabei auf eine Beziehung namens Judith sowie auf ein Geflecht aus Täuschungen, das tiefer reicht, als David ahnt. Je mehr ans Licht kommt, desto gefährlicher wird seine Lage erneut.
Entstehungsgeschichte
„Tod im Spiegel“ entstand 1991 unter der Regie von Wolfgang Petersen. In den Hauptrollen sind Tom Berenger, Bob Hoskins, Greta Scacchi und Joanne Whalley zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery und Thriller passt zu einer Geschichte, die auf dem Prinzip des unzuverlässigen Wissens aufgebaut ist: Ein Protagonist ohne Erinnerung kann dem Publikum nicht mehr erklären als sich selbst, wodurch jede Figur um ihn herum verdächtig wirkt. Die Amnesie ist dabei kein bloßes Motiv, sondern die Grundlage der Erzählstruktur, die Enthüllung über den „wahren“ David Merrick treibt die Handlung an und verlagert die Spannung von äußerer Bedrohung hin zu der Frage, wer man selbst eigentlich ist. Die Ermittlerfigur des Privatdetektivs dient als Werkzeug, um Vergangenheit und Gegenwart schrittweise zusammenzuführen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ein Publikum, das ihn kennt, bewertet ihn solide, ohne dass sich daraus ein einhelliges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1991 sind mehr als drei Jahrzehnte vergangen, in denen sich das Genre der Amnesie-Thriller mehrfach neu erfunden hat, was den Titel heute eher als Zeitzeugen eines bestimmten Erzählmusters erscheinen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Berenger als Dan Merrick
- Bob Hoskins als Gus Klein
- Greta Scacchi als Judith Merrick
- Joanne Whalley als Jenny Scott
- Corbin Bernsen als Jeb Scott
- Debi A. Monahan als Nancy Mercer
- Bert Rosario als Rudy Costa
- Jedda Jones als Sadie
- Scott Getlin als Jack Stanton
- Kellye Nakahara als Lydia
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Verfügbarkeit
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