Toll Trieben es die alten Römer (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Lester |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im antiken Rom träumt der Sklave Pseudolus von nichts sehnlicher als seiner Freiheit. Eine Gelegenheit tut sich auf, als sein Herr Senex mit dessen Frau Domina verreist: Der Hausherrensohn Hero hat sich in die Sklavin Philia verguckt, und Pseudolus wittert ein Geschäft. Er verspricht dem jungen Mann, ihm zu Philia zu verhelfen, wenn er im Gegenzug in die Freiheit entlassen wird. Der Plan gerät jedoch ins Wanken, als Senex früher als gedacht heimkehrt und eine Kette von Verwechslungen, Missverständnissen und hastig improvisierten Ausflüchten in Gang setzt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1966 unter der Regie von Richard Lester. Zu den Darstellern zählen Zero Mostel als Pseudolus, Jack Gilford, Phil Silvers und Buster Keaton. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Musik, Komödie und Liebesfilm verweist auf eine Erzählweise, die Situationskomik und romantische Verwicklung mit gesungenen Einlagen verbindet – ein Aufbau, der auf Tempo und pointierte Wendungen statt auf psychologische Vertiefung setzt. Dass die Geschichte um einen listigen Sklaven kreist, der seine Freiheit durch Intrigen und Versprechen zu erkaufen sucht, gibt der Handlung eine klassische Verwechslungskomödien-Struktur: Ein zentraler Trickbetrüger hält die Fäden in der Hand, während sich um ihn herum ein Geflecht aus Liebe, Täuschung und Zufällen entspinnt. Die Besetzung mit mehreren komödiantisch geprägten Darstellern lässt auf ein Ensemblestück schließen, in dem Situationskomik im Vordergrund steht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das für eine kleine, aber nicht sehr breite Fangemeinde spricht. Seit der Entstehung des Films 1966 sind inzwischen fast sechzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühphase der Verbindung von Musical-Elementen und antiken Stoffen im Komödienfach einordnet. Innerhalb der Genremischung aus Musik, Komödie und Liebesfilm nimmt er damit eine Position ein, die eher als zeittypisches Beispiel denn als vielfach bewerteter Publikumsliebling zu verstehen ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Zero Mostel als Pseudolus
- Jack Gilford als Hysterium
- Phil Silvers als Marcus Lycus
- Buster Keaton als Erronius
- Michael Crawford als Hero
- Annette Andre als Phillia
- Michael Hordern als Senex
- Leon Greene als Miles Gloriosus
- Roy Kinnear als Gladiator Instructor
- Alfie Bass als Gatekeeper
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Verfügbarkeit
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