Richard Lester
Werdegang
Richard Lester Liebman, geboren am 19. Januar 1932, ist ein US-amerikanischer Filmregisseur im Ruhestand, der den Großteil seiner beruflichen Laufbahn in Großbritannien verbrachte. Bekannt ist er für einen temporeichen und extravaganten Regiestil, insbesondere in Komödien. Er begann seine Karriere als Fernsehregisseur und zog Mitte der 1950er-Jahre nach Großbritannien, wo er mit Peter Sellers und Spike Milligan an „The Goon Show" und „The Running Jumping & Standing Still Film" arbeitete. Den Einstieg in die Filmregie schaffte er mit den Beatles-Filmen „A Hard Day's Night" (1964) und „Help!" (1965) sowie mit „Der gewisse Kniff" (1965). Danach inszenierte er unter anderem „Toll Trieben es die alten Römer", „Petulia", „Die drei Musketiere" mit zwei Fortsetzungen, „Robin und Marian", „Butch und Sundance - Die frühen Jahre" sowie die Superheldenfilme „Superman II" und „Superman III".
Filmografie bei uns
Im Katalog stehen zehn Titel von Richard Lester, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie decken den Zeitraum von 1964 bis 1989 ab, also 25 Jahre, und reichen von 32 bis 57 Jahren nach seinem Geburtsjahr. Das Genrespektrum ist breit und umfasst Komödie, Musik, Abenteuer, Science Fiction, Action, Liebesfilm, Drama und Thriller, darunter die Beatles-Filme „Yeah! Yeah! Yeah!" und „Hi-Hi-Hilfe!", die Musketier-Reihe sowie die beiden Superman-Fortsetzungen.
Einordnung
Die Bewertungen der zehn Titel liegen zwischen 5,5 und 7,3 von 10, im Schnitt bei 6,5. Am besten bewertet ist „Yeah! Yeah! Yeah!" (1964) mit 7,3, am schwächsten „Die Rückkehr der Musketiere" (1989) mit 5,5. Die übrigen Titel bewegen sich im mittleren Bereich zwischen 6,1 und 6,9, was auf ein insgesamt gleichmäßiges, ohne größere Ausschläge nach unten oder oben bewertetes Werk innerhalb unseres Katalogs hindeutet.