Tomboy (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Céline Sciamma |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-04-20 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.424.716 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (769 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Laure trägt die Hosen am liebsten weit und die Haare kurz. Wie ein Mädchen sieht sie nicht aus, und sie möchte am liebsten auch keines sein. Als die Familie umzieht, ergreift sie die Gelegenheit, die ein fremder Ort bietet: Den neuen Freunden stellt sie sich als Michael vor. Vor den Eltern hält sie dieses Doppelleben geschickt verborgen. Zu Hause bleibt sie Laure, draußen ist sie Michael, der rauft, Fußball spielt und in den sich die hübsche Lisa verliebt. Laure kostet die neue Identität aus, als könnte der Sommer immer so weitergehen – eine Annahme, die die Erzählung stehen lässt, ohne sie zu bestätigen.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2011; Regie führte Céline Sciamma. Getragen wird er von Zoé Héran, an deren Seite Malonn Lévana, Jeanne Disson und Sophie Cattani besetzt sind. Freigegeben ist der Film ab sechs Jahren, sein einziges Genre ist Drama.
Hinter den Kulissen
Der Film beschränkt sich auf das Drama und hält sich merklich zurück, was zur Anlage des Stoffs passt. Erzählt wird aus einer Perspektive, die nichts erklärt. Es gibt keine Instanz, die Laures Entscheidung deutet oder rechtfertigt; es gibt nur die Situationen, in denen sie gilt oder auffliegt. Die Besetzung besteht überwiegend aus Kindern, und das ist keine Nebensache – der Konflikt entsteht zwischen Gleichaltrigen, in Spielen, beim Fußball, in einer ersten Verliebtheit. Die Erwachsenen sind vor allem als Gegenwelt anwesend, in der die andere Identität nicht gilt. Aus dieser Doppelung bezieht der Film seine Spannung: Jede Szene trägt die Möglichkeit in sich, dass die beiden Welten sich berühren.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 ist ein guter Wert, gestützt auf eine Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich, wie sie für Arbeiten außerhalb des großen Verleihbetriebs typisch ist. 15 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für ein Erzählen, das ein Kind ernst nimmt, ohne es zu erklären, und das seinen Stoff ohne erhobenen Zeigefinger auskommen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Zoé Héran als Laure / Mickaël
- Malonn Lévana als Jeanne
- Jeanne Disson als Lisa
- Sophie Cattani als La mère
- Mathieu Demy als Le père
- Rayan Boubekri als Rayan
- Yohan Vero als Vince
- Noah Vero als Noah
- Cheyenne Lainé als Cheyenne
- Christel Baras als La mère de Lisa
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Verfügbarkeit
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