Totentanz der Vampire (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Duffell |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-02-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (183 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine alte, unheimliche Villa steht im Zentrum polizeilicher Ermittlungen, weil dort mehrere Menschen verschwunden sind. Von diesem Ausgangspunkt aus entfalten sich vier Episoden, die jeweils frühere Bewohner des Hauses betreffen. Ein Schriftsteller erschafft in seiner Fantasie einen Würger für seinen nächsten Roman – und muss feststellen, dass diese Figur plötzlich real erscheint. Ein einsamer Mann besucht ein Wachsfigurenkabinett und entdeckt dort eine Figur, die ihn an eine frühere Liebe erinnert, während der Betreiber der Ausstellung ein ganz eigenes, bedrohliches Interesse verfolgt. Eine neue Gouvernante kümmert sich um ein Mädchen mit auffälligem Verhalten und findet heraus, dass eine Voodoo-Puppe im Spiel ist, die dem Vater der Kleinen zum Verwechseln ähnelt. Und ein selbstverliebter Schauspieler kauft für eine Vampirrolle einen Umhang, der einst tatsächlich einem Vampir gehörte – mit Folgen für sein eigenes Wesen.
Entstehungsgeschichte
Peter Duffell führte bei diesem 1971 entstandenen Horrorfilm mit mystischen Elementen Regie. Zur Besetzung gehören Christopher Lee, Peter Cushing, Denholm Elliott und Joanna Dunham. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Anlage als Episodenfilm, verbunden durch das Motiv des Hauses und die Rahmenhandlung der Ermittlung, erlaubt vier unterschiedliche Zugänge zum Horror-Genre innerhalb eines Werks: den psychologischen Doppelgänger, das Kabinett des Grauens, die schwarze Magie im familiären Umfeld und den klassischen Vampirstoff. Die parodistische Tonlage der Vorlagen von Robert Bloch deutet darauf hin, dass der Schrecken hier stets mit einem Augenzwinkern inszeniert ist, statt auf reine Beklemmung zu setzen. Die Kombination aus Horror und Mystery zeigt sich besonders in den Episoden um die Voodoo-Puppe und den Vampirumhang, in denen übernatürliche Gegenstände das Verhalten der Figuren steuern, während die Wachsfiguren- und Würger-Geschichten eher auf psychologische Verunsicherung setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus eine breite Konsenswertung ableiten ließe. Seit der Entstehung 1971 sind mittlerweile mehr als fünf Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Phase des britischen Horrorkinos jener Ära einordnet, die stark auf Episodenformate und feste Gesichter des Genres setzte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christopher Lee als John Reid (segment 3 "Sweets to the Sweet")
- Peter Cushing als Philip Grayson (segment 2 "Waxworks")
- Denholm Elliott als Charles Hillyer (segment 1 "Method for Murder")
- Joanna Dunham als Alice Hillyer (segment 1 "Method for Murder")
- Tom Adams als Dominick / Richard (segment 1 "Method for Murder")
- Robert Lang als Psychiatrist (segment 1 "Method for Murder")
- Joss Ackland als Neville Rogers (segment 2 "Waxworks")
- Wolfe Morris als Waxworks Proprietor (segment 2 "Waxworks")
- Nyree Dawn Porter als Ann Norton (segment 3 "Sweets to the Sweet")
- Chloe Franks als Jane Reid (segment 3 "Sweets to the Sweet")
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