Transsiberian - Reise in den Tod (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brad Anderson |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-01-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.926.410 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (841 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In China tritt das leicht gegensätzliche Ehepaar Roy und Jessie die Heimreise an, wählt dafür aber den langen Weg: die Strecke Peking–Moskau mit der transsibirischen Eisenbahn. Im Zug müssen die beiden bald ihr Abteil mit einem anderen Paar teilen, der jungen Abby und dem Spanier Carlos. Carlos flirtet schon bald recht offensiv mit Jessie, die nach einer unsteten Jugend ganz gern mit dem biederen Roy verheiratet ist. Was die beiden nicht wissen: Carlos und Abby schmuggeln heiße Ware und wollen das US-Paar in ihren Plan einbeziehen. Bei einem Zwischenstopp ist Roy plötzlich verschwunden, und ein Ausflug zu einer fotogenen Kirche nimmt eine grauenhafte Wendung. Dann steigt auch noch der russische Polizist Grinko zu — ausgerechnet in dieses Abteil.
Entstehungsgeschichte
Brad Anderson inszenierte den 2008 erschienenen Spielfilm. Woody Harrelson und Emily Mortimer spielen das Ehepaar, Kate Mara und Eduardo Noriega sind als ihre Reisebekanntschaften zu sehen. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Thriller, Krimi und Mystery greifen hier über den Schauplatz ineinander. Ein Zug ist ein geschlossener Raum, der sich fortbewegt: Man kann ihm nicht ausweichen und ihn nur an festgelegten Stellen verlassen. Die Anlage nutzt das konsequent, indem sie eine Ehe, einen Schmuggel und eine Ermittlung in dasselbe Abteil sperrt. Dass die Bedrohung nicht von außen kommt, sondern von Mitreisenden, verschiebt das Misstrauen ins Innere der Gruppe. Die Zwischenstopps übernehmen dabei die Funktion von Bruchstellen — jeder Halt kann die Konstellation neu ordnen.
Einordnung & Wirkung
6,4 von 10 aus einigen hundert Stimmen ergeben einen Wert im Mittelfeld, gestützt auf wenige Urteile. 18 Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Film als Beispiel für den Reisethriller, der ohne große Schauwerte auskommt und seine Wirkung aus Enge und Ungewissheit zieht. Die Freigabe ab 16 Jahren zeigt an, dass die angekündigte grauenhafte Wendung tatsächlich eingelöst wird. Innerhalb des Genres gehört der Titel zu den Vertretern, bei denen die Reisestrecke selbst die Dramaturgie vorgibt: Jede Station verengt die Möglichkeiten der Hauptfigur ein Stück weiter.
Bilder








Besetzung & Stab
- Woody Harrelson als Roy
- Emily Mortimer als Jessie
- Kate Mara als Abby
- Eduardo Noriega als Carlos
- Thomas Kretschmann als Myassa
- Ben Kingsley als Grinko
- Etienne Chicot als Frenchman
- Mac McDonald als Minister
- Colin Stinton als Embassy Official
- Perlis Vaisieta als Manager Hotel Pushkin
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Verfügbarkeit
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