True Story - Spiel um Macht (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rupert Goold |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Historie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-04-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 5.261.595 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (2.115 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Michael Finkel schreibt für das Magazin der New York Times und wird entlassen, weil er für eine Reportage mehrere reale Personen zu einer einzigen Figur zusammengezogen hat. Wenige Tage später erfährt er, dass in Mexiko ein Mann festgenommen wurde, der sich unter seinem Namen ausgegeben hat.
Der Mann ist Christian Longo, angeklagt, seine Frau und drei Kinder getötet zu haben. Finkel besucht ihn im Gefängnis und wittert das Buch, das ihn rehabilitieren könnte. Longo verspricht ihm seine Fassung der Geschichte — im Tausch gegen Schreibunterricht. Was sich zwischen beiden entwickelt, ist kein Interview, sondern ein Verhältnis, in dem lange unklar bleibt, wer wen benutzt.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Finkels eigenes Buch über den Fall. Es ist die erste Kinoarbeit von Rupert Goold, der aus dem britischen Theater kommt.
Produziert wurde der Film von Brad Pitt, Dede Gardner und Jeremy Kleiner; verliehen hat ihn Fox Searchlight.
Hinter den Kulissen
Die Besetzung geht bewusst gegen die Erwartung: Jonah Hill und James Franco waren zu diesem Zeitpunkt vor allem aus Komödien bekannt und spielen hier beide vollkommen ernst.
Die Kamera führte Masanobu Takayanagi, die Musik schrieb Marco Beltrami. Der Film besteht in großen Teilen aus Gesprächen an einem Tisch in einem Besuchsraum — die Spannung liegt darin, dass jede Aussage Longos zugleich als Wahrheit und als Manipulation funktioniert.
Der reale Christian Longo wurde zum Tode verurteilt. Der Film verzichtet darauf, seine Schuldfrage neu aufzurollen, und behandelt stattdessen die Frage, warum ein Journalist ihm zuhören will.
Einordnung & Wirkung
Der Film wurde am 23. Januar 2015 beim Sundance-Festival gezeigt und kam am 17. April 2015 ins Kino. Er spielte 5,3 Millionen Dollar ein.
Die Kritik blieb geteilt (45 Prozent bei Rotten Tomatoes): Die beiden Hauptdarsteller ergäben ein sehenswertes Gespann, während die Erzählung selbst zu wenig daraus mache. Franco und Hill wurden für Teen Choice Awards in der Sparte Drama nominiert.
Bemerkenswert bleibt der Ausgangspunkt: ein Journalist, der wegen Erfindungen gefeuert wurde, und ein Mörder, der sich als dieser Journalist ausgab — beides tatsächlich geschehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jonah Hill als Michael Finkel
- James Franco als Christian Longo
- Felicity Jones als Jill Barker
- Maria Dizzia als Mary Jane Longo
- Ethan Suplee als Pat Frato
- Robert John Burke als Greg Ganley
- Charlotte Driscoll als Sadie Longo
- Kohl Sudduth als Police Officer
- Conor Kikot als Zach Longo
- Stella Rae Payne als Madison Longo
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Verfügbarkeit
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