Twin Peaks - Der Film (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Lynch |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Horror |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-06-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.237.427 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (2.359 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Leiche von Teresa Banks wird gefunden, und das FBI steht vor einem Rätsel. Ein Beamter verschwindet, Spezialagent Cooper sagt einen weiteren Mord voraus.
Parallel dazu befindet sich Laura Palmer im Kleinstädtchen Twin Peaks auf einem langsamen, aber stetigen Abstieg. Sie nimmt Kokain, schwänzt die Schule, prostituiert sich, und sie tut es in der Hoffnung, damit ihren Dämonen zu entkommen. Besonders hartnäckig verfolgt sie die Alptraumgestalt Bob. Als sie von ihm vergewaltigt wird und die Augen aufschlägt, nimmt das personifizierte Böse die Gestalt ihres Vaters an. Wohin dieser Weg führt, wird nicht verschwiegen, aber ohne Ausschmückung benannt.
Entstehungsgeschichte
David Lynch führte bei dem 1992 erschienenen Film Regie. Die Besetzung nennt Sheryl Lee, Ray Wise, Mädchen Amick und Dana Ashbrook. Ab 16 Jahren ist er freigegeben, was angesichts der geschilderten Gewalt an der unteren Grenze des Erwartbaren liegt.
Hinter den Kulissen
Drama, Mystery und Horror greifen hier so ineinander, dass sich die Ebenen nicht sauber trennen lassen. Die Ermittlung liefert einen Rahmen, das Rätselhafte durchzieht die Bilder, und der Schrecken liegt weniger in einer Bedrohung von außen als in dem, was innerhalb einer Familie geschieht.
Die Anlage ist dabei ungewöhnlich gebaut: Sie beginnt mit einem Fall und wechselt dann zur Perspektive eines Opfers. Damit verschiebt sich die Frage vom Wer zum Wie, und die übernatürliche Figur wird zur Beschreibung dessen, was sich sonst schwer aussprechen lässt. Missbrauch wird als solcher benannt, nicht in Andeutung aufgelöst.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,4 von 10, gestützt auf mehrere tausend Stimmen. Das ist ein hoher Wert für einen Stoff, der seinem Publikum viel zumutet.
34 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für ein Kino, das die Form des Kriminalfalls nutzt, um von Gewalt im Nahbereich zu erzählen, und das dabei auf eine eindeutige Auflösung verzichtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sheryl Lee als Laura Palmer
- Ray Wise als Leland Palmer
- Mädchen Amick als Shelly Johnson
- Dana Ashbrook als Bobby Briggs
- Phoebe Augustine als Ronette Pulaski
- David Bowie als Phillip Jeffries
- Eric DaRe als Leo Johnson
- Miguel Ferrer als Albert Rosenfield
- Pamela Gidley als Teresa Banks
- Heather Graham als Annie Blackburn
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Verfügbarkeit
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