Eraserhead (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Lynch |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-09-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 100.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (2.836 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film gleicht einem dunklen, beunruhigenden Traum, und so ist auch die Welt eingerichtet, in der Henry lebt: eine Industriestadt, deren gewaltige Maschinen Tag und Nacht laufen, ein Haus, in dem jeder Mieter für sich zu bleiben scheint, ein karg möbliertes Zimmer. Seine freie Zeit verbringt Henry damit, dem Mädchen in seinem Heizkörper zuzusehen, das dort auf einer Bühne singt und tanzt. Dann erfährt er, dass seine Freundin Mary X. ein Kind von ihm erwartet. Beim gemeinsamen Abendessen drängen die Eltern auf eine Heirat. Bald wohnen die beiden zusammen, und das Kind ist da, ein monströses, ständig quäkendes, ekliges Ding. Mary hält es nicht lange aus und geht, und auch Henry erträgt das Schreien bald nicht mehr.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1977 und wurde von David Lynch inszeniert. In den Rollen sind Jack Nance, Charlotte Stewart, Allen Joseph und Jeanne Bates zu sehen. Zugänglich ist er erst ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Horror und Science Fiction kommen hier zusammen, und beide greifen anders ineinander als gewohnt. Der Schrecken stammt nicht aus einer Bedrohung von außen, sondern aus lauter alltäglichen Gegenständen: Wohnung, Abendessen bei den Eltern, ein Säugling. Das Science-Fiction-Element wiederum liefert keine Technik, die etwas löst, sondern eine Umgebung, in der Maschinenlärm der Grundzustand ist. Die Erzählung folgt dabei keiner Kette von Ereignissen mit klarer Ursache, sondern der Logik eines Traums, in dem eine Szene die nächste ablöst, ohne sie zu begründen. Das Mädchen im Heizkörper ist dafür das deutlichste Zeichen: eine Bühne dort, wo eigentlich nur eine Wand ist.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben eine Durchschnittsbewertung von 7,3 von 10. Für ein Werk, das seinem Publikum so wenig entgegenkommt, ist das ein bemerkenswert geschlossenes Urteil. 49 Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Einordnung schwierig: Wer Horror über Schreckmomente definiert, findet hier wenig, wer ihn über Unbehagen definiert, findet viel.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack Nance als Henry Spencer
- Charlotte Stewart als Mary X
- Allen Joseph als Mr. X
- Jeanne Bates als Mrs. X
- Judith Roberts als Beautiful Girl Across the Hall
- Laurel Near als Lady in the Radiator
- Jack Fisk als Man in the Planet
- Jean Lange als Grandmother
- Thomas Coulson als The Boy
- John Monez als Bum
Weitere Filme von David Lynch
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.