Tyson (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Toback |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Drama |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-05-16 |
| Einspielergebnis | 941.958 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (132 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht Mike Tyson selbst, der von seinem Leben erzählt, während Aufnahmen aus seinen Titelkämpfen die Worte begleiten. Der Film verzichtet auf eine äußere Erzählinstanz und lässt fast ausschließlich die Perspektive des Boxers selbst gelten. Namen wie Cus D'Amato, Don King und Robin Givens tauchen als Bezugspunkte in dieser Selbstbetrachtung auf, ohne dass eine fremde Stimme die Ereignisse einordnet oder bewertet. So entsteht ein Porträt, das sich allein aus dem speist, was Tyson über sich selbst erzählen will, verknüpft mit den Bildern seiner sportlichen Laufbahn.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2008 und wurde von James Toback inszeniert. Als Dokumentarfilm mit dramatischen Zügen beruht er im Kern auf Interviews mit Mike Tyson, ergänzt durch Kampfaufnahmen. Neben Tyson treten Cus D'Amato, Don King und Robin Givens als Teil der erzählten Geschichte in Erscheinung, nicht als eigenständig befragte Personen. Eine Altersfreigabe ist nicht Teil der vorliegenden Angaben.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Dokumentarfilm und Drama zugleich zeigt, wie sehr der Film auf die subjektive, fast monologische Erzählweise setzt: Statt mehrere Perspektiven gegeneinanderzustellen, bleibt die Kamera bei einer einzigen Stimme. Diese Anlage macht deutlich, dass es weniger um eine objektive Rekonstruktion von Ereignissen geht als um die Selbstdeutung einer Figur, deren Leben öffentlich stark diskutiert wurde. Die Kombination von Interviewaufnahmen und Kampfmaterial verschränkt die persönliche Erzählung mit den öffentlichen Momenten, für die Tyson bekannt ist, und lässt beides ineinanderfließen, ohne dass eine Erzählstimme von außen Distanz schafft.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit seinem Erscheinen 2008 sind mittlerweile mehr als eineinhalb Jahrzehnte vergangen, ein Zeitraum, in dem sich das Format der Selbstporträt-Dokumentation im Sport- und Boxfilm-Genre etabliert hat. Innerhalb dieser Kategorie zeichnet sich der Film durch seine konsequente Ich-Perspektive aus, die ihn von klassischeren, mit Experten- oder Zeitzeugenkommentaren arbeitenden Dokumentationen unterscheidet.
Bilder




Besetzung & Stab
- Mike Tyson als Self
- Cus D'Amato als Self - Trainer/Manager
- Don King als Self - Promotor
- Robin Givens als Self - Ex-Wife
- Mills Lane als Self
- Evander Holyfield als Self
- Lennox Lewis als Self
- Trevor Berbick als Self (archive footage)
- James Douglas als Self (archive footage)
- Frank Bruno als Self
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Verfügbarkeit
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